VeilchenPower.de

1. FC Köln - FC Erzgebirge Aue 'Individuelle Qualität setzte sich durch'

Nichts zu holen gab es für die Veilchen im RheinEnergieStadion von Erstliga-Absteiger Köln. Der FC Erzgebirge kassierte im vierten Pflichtspiel die dritte Niederlage, die hauptsächlich an einer Person lag: Simon Terodde. Der FC-Stürmer trifft gerne gegen Aue und hat es am gestrigen Samstag erneut bewiesen, erzielte alle drei Treffer für den ‘Effzeh’. Der 30-Jährige war auch schon im August 2014, noch im Trikot des VfL Bochum (1:5), der Spielverderber und traf zudem im Mai 2017 für den VfB Stuttgart (0:3) jeweils doppelt. So viel geballter Offensivqualität hatten die kämpferisch auftretenden Meyer-Kicker nicht viel entgegenzusetzen. “Er hat eine Klasse, die in dieser Liga kein anderer Stürmer vorweisen kann”, musste auch Sören Bertram neidvoll anerkennen, der nur kurz Hoffnung auf einen Punktgewinn hatte, als Clemens Fandrich mit einem 22-Meter-Knaller sehenswert zum zwischenzeitlichen 1:1 erfolgreich war (29.). Aber auch die gut 800 mitgereisten Schlachtenbummler sahen zumindest eine vielversprechende erste Halbzeit. Denn da verteidigte Lila-Weiß geschickt, machte die Räume eng und ließ die tonangebenden Hausherren vor 48.000 Zuschauern kaum zur Entfaltung kommen. “Wir haben uns teuer verkauft. Die Kölner haben sich lange Zeit die Zähne an uns ausgebissen. Wir hatten das Publikum sogar schon so weit, dass gepfiffen wurde”, sagte Torhüter Martin Männel.
Klar, sprechen knapp 70 Prozent Ballbesitz zu diesem Zeitpunkt für eine sehr einseitige Partie, doch das Kölner Angriffsspiel war lange Zeit arg begrenzt bzw. Aue bestens darauf aufgestellt. In der 26. Spielminute rutschte aber doch einer durch. Der personifizierte Unterschied in der Offensive, Terodde, war zur Stelle und köpfte die Hereingabe von Horn per Aufsetzer in die Maschen. Die passende Antwort kam zum Glück postwendend. Martin Männel schickte Fabian Kalig auf Reisen, der nach rund 40 Meter Ungestörtheit zu Clemens Fandrich passen konnte. Nach Umkurven von Mitspieler Pascal Testroet versuchte es der 27-Jährige selbst - und wie. Sein Linksschuss aus gut 22 Metern saß perfekt im linken Giebel. Nach dem Seitenwechsel und der Halbchance vom ersten Auer Zweitliga-Saisontorschütze (51.) sowie das Verfehlen einer Kempe-Hereingabe (61.) nahm das Schicksal seinen Lauf. Köln rannte unverdrossen an, erhöhte den Druck und wartete auf den richtigen Moment: Eine Flanke auf den zweiten Pfosten brachte Clemens zurück auf den erster Pfosten, wo Terodde aus zwei Metern per Kopf erst auf 2:1 erhöhte (69.) und mit seinem dritten Tor kurz vor Ultimo den Schlusspunkt setzte.

Spielbericht
Fotos vom Spiel


2579 Klicks

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Um einen Kommentar hinterlassen zu können, erhalten Sie nach dem Kommentieren eine E-Mail mit Aktivierungslink an ihre angegebene Adresse.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA