Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue 'Hin- und hergerissen'
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Die Freude war riesig, hielt allerdings nur ganze zwei Minuten: Nikolaou luchste Emmanuel Iyoha, der heuer den Vorzug vor Sören Bertram bekam, den Ball ab, spielte zu Aosman, der wiederum Koné steil schickte. Nicolai Rapp konnten den schnellen Stürmer nicht mehr stoppen und musste dann noch mit ansehen, wie auch Martin Männel gegen den Flachschuss ins lange Eck keine Abwehrchance mehr hatte. Bis zur Halbzeit witterten die zuvor noch schwach aufgetretenen Hausherren nun Morgenluft, erhöhten den offensiven Einsatz und rückten weit auf. So hatte der FCE zwar viel Defensivarbeit zu leisten, bekam aber auch den Platz für Konter, den Jan Hochscheidt kurz vor dem Pausentee einfach hätte nutzen müssen. Nach feinem Zuspiel von Pascal Testroet stand der Blondschopf alleine vor SGD-Keeper Schubert, scheiterte an der starken Fußabwehr des Schlussmanns (44.).
Acht Minuten nach Wiederbeginn kippte das Spiel - Schiedsrichter Robert Schröder zog zum dritten Mal an diesem Abend die Gelbe Karte. Blöd nur, dass Nicolai Rapp, der Dynamos Möschl kurz vor dem Sechzehner zu Fall brachte, diese bereits zum zweiten Mal gezeigt bekam und mit der Ampelkarte vom Feld musste. In Überzahl erhöhte Dresden den Druck, doch Aue erkämpfte sich mit Leidenschaft den verdienten Punkt. Wie gesagt, es war alles dabei: gute Stimmung auf den Rängen, packende Zweikämpfe, schön herausgespielte Tore, zahlreiche Nickligkeiten, hektische Phasen samt Rudelbildung und Platzverweis. Nur das Ergebnis scheint etwas bieder. “Ich kann meine Gefühlslage noch gar nicht richtig sortieren, ganz tief drin bleibt Enttäuschung”, sagte Daniel Meyer, der sicherlich auch den liegengelassen Chancen vor allem in Halbzeit eins nachtrauert. Dennoch, finden einer der Freistöße von Heise (54.) sowie Hamalainen (85.) oder der Drehschuss von Benatelli (68.) ihr Ziel, steht man mit leeren Händen da. So ist man etwas hin- und hergerissen.
Spielbericht
Fotos vom Spiel
Acht Minuten nach Wiederbeginn kippte das Spiel - Schiedsrichter Robert Schröder zog zum dritten Mal an diesem Abend die Gelbe Karte. Blöd nur, dass Nicolai Rapp, der Dynamos Möschl kurz vor dem Sechzehner zu Fall brachte, diese bereits zum zweiten Mal gezeigt bekam und mit der Ampelkarte vom Feld musste. In Überzahl erhöhte Dresden den Druck, doch Aue erkämpfte sich mit Leidenschaft den verdienten Punkt. Wie gesagt, es war alles dabei: gute Stimmung auf den Rängen, packende Zweikämpfe, schön herausgespielte Tore, zahlreiche Nickligkeiten, hektische Phasen samt Rudelbildung und Platzverweis. Nur das Ergebnis scheint etwas bieder. “Ich kann meine Gefühlslage noch gar nicht richtig sortieren, ganz tief drin bleibt Enttäuschung”, sagte Daniel Meyer, der sicherlich auch den liegengelassen Chancen vor allem in Halbzeit eins nachtrauert. Dennoch, finden einer der Freistöße von Heise (54.) sowie Hamalainen (85.) oder der Drehschuss von Benatelli (68.) ihr Ziel, steht man mit leeren Händen da. So ist man etwas hin- und hergerissen.
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