1. FC Heidenheim - FC Erzgebirge Aue 'Wie immer nichts zu holen'
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Kurz vor und nach der Pause erhöhten die Heidenheimer noch einmal ihr Engagement und wurden für ihren Aufwand mit dem Führungstreffer belohnt. Martin Männel wollte das Spiel schnell machen, doch in seinem Abwurf zu Emmanuel Iyoha sprintete Schnatterer, der nach Doppelpass mit Grießbeck den auf der linken Seite völlig blank stehenden Thomalla bediente. Der Stürmer nahm Maß und ließ Martin Männel mit einem Flachschuss in die lange Ecke keine Abwehrchance (54.). Die Schmidt-Elf wollte nun mehr, agierte noch zielstrebiger, resoluter und fand immer mehr Lücken im violetten Abwehrriegel. Die Bälle flogen mehrfach kreuz und quer durch den Auer Strafraum. Es war ein Spiel auf ein Tor. Entlastung gab es nur wenig. Das zeigt auch die Eckenstatistik. Der mittlerweile eingewechselte Sören Bertram sollte in der 72. Minute den ersten und einzigen ruhenden Ball aus dem Viertelkreis ausführen dürfen. Auf Seiten von Heidenheim waren es am Ende 13 Ecken und 23 Einschußmöglichkeiten, so dominant war ihr Auftreten und so harmlos Aue im Abschluss. Beim Schussversuch von Jan Hochscheidt (77.) und Clemens Fandrich Einlage, der an einer Riese-Hereingabe vorbeirutschte (81.), hatte FCH-Torhüter Müller keine Mühe. Den Schlusspunkt in einer aus Auer Sicht enttäuschenden Partie setzte Schnatterer, der einen Freistoß ans Quergebälk nagelte. Diesen hatte Fabian Kalig aber schon gar nicht mehr gesehen. Der Rotschopf durfte nach wiederholtem Foulspiel frühzeitig zum Duschen und ist damit zumindest doppelt bestraft, da er das ausverkaufte Heimspiel am kommenden Samstag gegen den Hamburger SV nur von der Tribüne aus verfolgen darf.
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