VfL Bochum - FC Erzgebirge Aue 'Nein, Fußball war das nicht'
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Was folgte waren Maurerarbeiten den besonderen Art. Nach dem sehr guten Start begann Aue prompt auf Zeit zu spielen, überließ den Hausherren das Objekt der Begierde. Viel anzufangen mit dem Ballbesitz wussten die Mannen von Robin Dutt aber auch nicht, da die Veilchen trotz frühzeitiger Umstellung im Abwehrverbund (Steve Breitkreuz ging nach einem Luftkampf angeknockt vom Platz) wenig zuließen. Das reichte - vorerst. Denn wie schon geschrieben, ließ der FCE-Coach in der Halbzeit Torschütze Pascal Testroet in der Kabine und setzte fortan mit Verteidiger Fabian Kalig auf eine Neun-Mann-Mauer plus Stürmer Florian Krüger. Bochum blieb somit am Drücker und traf. Doch Hinterseer, der den vermeintlichen Torschützen Tesche bedient hatte, stand bei Saglams Freistoß-Flanke im Abseits. Kein Tor, eine korrekte Entscheidung (52.). Nach exakt einer Stunde folgte dann der laut Daniel Meyer Knackpunkt im Spiel. Dennis Kempe rempelte ungestüm Weilandt im Strafraum um, den fälligen Elfmeter knallte Hinterseer an den rechten Pfosten - aber der Ausgleich war nur eine Frage der Zeit. Bochum lief immer wieder an, erzwang gewissermaßen das 1:1. Über viel Gewusel im Strafraum fiel die Kugel direkt vor die Füße von Weilandt, der die Pille aus zehn Metern auch noch versenkte (73.). Jetzt erst Recht, dachte sich der VfL und vernichtete die Hoffnung für Aue, wenigstens einen Punkt mitzunehmen, mit der letzten Aktion der Partie: Nach einer Flanke von rechts legte Ganvoula per Kopf quer. Weilandt, völlig frei am Fünfereck stehend, nahm den Ball mit der Brust an und und zirkelte das Ding links oben in den Knick (90.+3).
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