
Bis 2021 wird Helge Leonhardt das Amt des Präsidenten beim FC Erzgebirge Aue auch weiterhin begleiten. In der gestrigen Mitgliederversammlung wurde der 60 Jahre alte Unternehmer vom neu gewählten FCE-Aufsichtsrat, bestehend aus Bernd Keller (Vorsitzender), Volker Carluß (Stellvertreter), Uwe Leonhardt (Stellvertreter), Heinrich Kohl, Carsten Michaelis, Thorsten Jannaschk, Andre Lang sowie Torsten Enders, bestätigt. Während der Versammlung konnte das seit 2014 an der Spitze des Traditionsclubs weilende Vereinsoberhaupt zunächst positive Zahlen verkünden: Der Gewinn im alten Geschäftsjahr der Saison 2017/18 beläuft sich auf 82.000 Euro nach Steuern. Dadurch konnte das Eigenkapital des schuldenfreien Vereins auf 287.000 Euro erhöht werden. Eine weitere Steigerung des Eigenkapitals auf insgesamt 470.000 Euro erwartet man bis zum 30. Juni 2019. Zudem schloss der alte und neue Präsident eine Ausgliederung der Profiabteilung kategorisch aus und erntete dafür viel Beifall. Für die geplante Abstimmung und Verabschiedung einer neuen Satzung gab es jedoch harsche Kritik, sodass diese von der Tagesordnung genommen wurde. Hauptübel war Paragraf 14, der explicit auf die Wahl des Ehrenamtes eingeht und dabei das Stimmrecht der Vereinsmitglieder außen vorlässt. Zum Abschluss der Versammlung durfte bei der Ernennung der Ehrenmitglieder aber wieder gejubelt werden. Neben Roland May, Martin Henselin und Karl Matko sorgte die Nominierung von Gerd Schädlich für große Begeisterung.
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