FC Erzgebirge Aue - 1. FC Köln 'Kacktor der Woche zeigte Wirkung'
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Nach dieser Szene beruhigte sich das Geschehen zunächst. Auch weil der FC Erzgebirge das Spiel machen musste. Eine ungewohnte Rolle für Aue, welche sich auch im erhöhten Ballbesitz bemerkbar machte. So lief das Objekt der Begierde mehrfach zwischen den Defensivspieler und dem Torhüter hin und her. Nicht wirklich schön anzuschauen, aber damit konnte man die Kölner gut eine halbe Stunde lang in Schach halten. Der Gegentreffer, welcher dem Kölner Höger zugesprochen wurde, zeigte leider Wirkung, fortan wurde das Positionsspiel aufgegeben und nur noch hektisch agiert. “Da wollen sie innerhalb der nächsten 30 Sekunden den Ausgleich erzielen und rennen wie die Wilden durch die Gegend”, sagte Daniel Meyer über seine Mannen, die sich bei ihrem Schlussmann bedanken konnten, dass der Rückstand vor der Pause nicht weiter anwuchs. Cordoba (38.) und Terodde (40.) scheiterten in jeweils aussichtsreicher Position am aufmerksamen Auer Torhüter. Im zweiten Durchgang gelang der Spagat zwischen Vorwärtsdrang und dem Verhindern des zweiten Kölner Treffers nur selten. Vielmehr überwog ganz klar die Prämisse, nicht unter die Räder zu kommen. Dennoch bot sich den Veilchen nach einer Stunde plötzlich die Chance zum Ausgleich. Jan Hochscheidt setzte sich gegen Geis durch, den Schuss des Auers aus zwölf Metern konnte Horn mit einem starken Reflex aus dem rechten Eck parieren (61.). Es sollte vor 13.089 Zuschauern die letzte Möglichkeit zum Ausgleich bleiben.
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