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FC Erzgebirge Aue - Dynamo Dresden 'Alles mit dem Arsch wieder eingerissen'

Im gestrigen 22. Montagsspiel in der Zweitliga-Geschichte der Veilchen gab es gegen Dynamo Dresden die neunte Niederlage zum Wochenstart. Neben fünf Remis konnte der FC Erzgebirge darüber hinaus acht Partien an einem Montag für sich entscheiden. Auch gestern Abend war der FC Erzgebirge auf einem guten Weg unter Flutlicht die volle Punktausbeute einzufahren. Doch der zweite Treffer von Startelf-Debütant Philipp Zulechner in seinem vierten Spiel für Aue hat am Ende nicht gereicht. Im Prestigeduell gegen den bis dato Rückrundenletzten aus Dresden verlor Aue trotz 1:0-Pausenführung noch mit 1:3 und schenkte den Landeshauptstädtern quasi den ersten Sieg in 2019. Denn völlig unerklärlich war der mentale Leistungsabfall im zweiten Durchgang. “Die zweite Halbzeit war Fußball, wie du ihn in einem Derby spielen musst. Darüber bin ich glücklich und zufrieden”, sagte Dynamos Coach Cristian Fiel und trifft dabei den Nagel auf den Kopf. Aggressiv und mit deutlich mehr Biss kam der Gast erst aus den Katakomben und dann prompt zum Ausgleich. Der eingewechselte Duljevic setzte sich auf der rechten Seite durch, Wahlqvist passte ins Zentrum, wo Röser mit der Hacke an Keeper Martin Männel vorbei ins Tor traf (50.).
Danach waren die Fahrradbeleuchter, die mit einer Hypothek von sieben sieglosen Spielen in Serie angereist waren, spielbestimmend, drängten gegen zunehmend beeindruckte und teils hektische Veilchen auf die Führung. Rösers (59. / 69.) und Duljevics (60.) Möglichkeiten konnten zunächst noch von der Auer Defensive geklärt werden. Der kurz zuvor eingewechselte Löwe, der nach einer schlecht abgewehrten Ecke aus dem Rückraum traf (81.), und Berko, der in der Nachspielzeit im Alleingang einnetzte, sorgten dann aber vor 14.550 Zuschauern im Erzgebirgsstadion für die 13. Saisonniederlage der Veilchen. “Damit haben wir uns das, was wir uns mühevoll erarbeitet hatten, wieder selbst mit dem Allerwertesten eingerissen. Wenn wir die Kurve nicht kriegen, kann es für uns noch mal sehr gefährlich werden”, erklärte Martin Männel nach der zweiten beschämenden Pleite am Stück bei 2:8 Toren.

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