Arminia Bielefeld - FC Erzgebirge Aue 'Nicht den Hauch einer Chance'
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Zwei Minuten später war Aues Schlussmann jedoch geschlagen. Nach einem Eckball von Edmundsson kam Nilsson im Strafraum völlig freistehend zum Kopfball, der dieses Geschenk in Form eines Tores dankend annahm. Daniel Meyers 3-4-3-System mit Dominik Wydra für den am Rücken verletzten Sören Gonther hatte danach vorrangig Defensivarbeiten zu erledigen. Entlastung gab es so gut wie keine. Ein Rückstand, der nun noch weniger Sicherheit im Team der Veilchen brachte, aber halt passieren kann. Vielmehr liegt das zweite Tor der Hausherren schwerer im Magen. Florian Krüger verlor im Mittelfeld den Ball, Prietl steckte zu Klos durch und dieser umkurvte auch noch Martin Männel (57.). “Dieser Ballverlust war eine Katastrophe und der Knackpunkt des Spiels”, meinte Daniel Meyer, der mit der Hereinnahme von Christoph Daferner aber Schwung in die lahmende Offensive brachte - und sogar etwas Hoffnung unter den rund 300 mitgereisten Schlachtenbummlern. Denn die Leihgabe vom SC Freiburg köpfte nach Ecke von Philipp Riese den Anschlusstreffer in die Maschen (79.). Allerdings blieb es nur ein kurzes Aufbäumen, da der frisch eingewechselte Hikmet Ciftci den mit 60. Zweitligatreffern avancierten Arminen-Toptorschütze Klos im Strafraum von den Beinen holte und Voglsammer den fälligen Elfmeter sicher zum 3:1-Endstand für die Mannschaft von Uwe Neuhaus verwandelte.
Spielbericht
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