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Arminia Bielefeld - FC Erzgebirge Aue 'Nicht den Hauch einer Chance'

Keeper und Kapitän Martin Männel wäre wohl doch lieber zu seinem Schulanfang seines Anton gegangen, aber im Nachhinein lässt sich immer gut reden. Besonders nach so einer schwachen Vorstellung auf der Bielefelder Alm, wo seine Elf mit 1:3 den Kürzeren ziehen musste. Der mit drei Siegen anhaltende Höhenflug wechselt nun in Realität über und man muss sich angesichts des Spielverlaufs ordentlich straffen, um nicht gleich gänzlich ins Gegenteil zu schwenken. Die Mängelliste, die Chefcoach Daniel Meyer nach der Partie von sich gegeben hat, war lang und sicherlich nicht vollzählig: “Wir haben insgesamt zu viele kleine Fehler gemacht: einfache Ballverluste, technische Mängel, schlechte Spielverlagerung, fahrig und mutlos im Übergangsspiel, zu wenig gewonnene Zweikämpfe besonders in der ersten Halbzeit.” Bis zur 19. Minute konnten die Veilchen die Ostwestfalen wenigstens vom eigenen Tor fernhalten, ehe die Gastgeber erstmals gefährlich in Aktion traten. Nach einem Angriff über Yabo und Klos kam der Ball in die Mitte zu Voglsammer, der das Leder im Fallen nicht im Kasten von Martin Männel unterbringen konnte.
Zwei Minuten später war Aues Schlussmann jedoch geschlagen. Nach einem Eckball von Edmundsson kam Nilsson im Strafraum völlig freistehend zum Kopfball, der dieses Geschenk in Form eines Tores dankend annahm. Daniel Meyers 3-4-3-System mit Dominik Wydra für den am Rücken verletzten Sören Gonther hatte danach vorrangig Defensivarbeiten zu erledigen. Entlastung gab es so gut wie keine. Ein Rückstand, der nun noch weniger Sicherheit im Team der Veilchen brachte, aber halt passieren kann. Vielmehr liegt das zweite Tor der Hausherren schwerer im Magen. Florian Krüger verlor im Mittelfeld den Ball, Prietl steckte zu Klos durch und dieser umkurvte auch noch Martin Männel (57.). “Dieser Ballverlust war eine Katastrophe und der Knackpunkt des Spiels”, meinte Daniel Meyer, der mit der Hereinnahme von Christoph Daferner aber Schwung in die lahmende Offensive brachte - und sogar etwas Hoffnung unter den rund 300 mitgereisten Schlachtenbummlern. Denn die Leihgabe vom SC Freiburg köpfte nach Ecke von Philipp Riese den Anschlusstreffer in die Maschen (79.). Allerdings blieb es nur ein kurzes Aufbäumen, da der frisch eingewechselte Hikmet Ciftci den mit 60. Zweitligatreffern avancierten Arminen-Toptorschütze Klos im Strafraum von den Beinen holte und Voglsammer den fälligen Elfmeter sicher zum 3:1-Endstand für die Mannschaft von Uwe Neuhaus verwandelte.

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