SV Sandhausen - FC Erzgebirge Aue 'VAR rettet Aue einen Punkt'
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Mit dem 1:0 im Rücken war der Offensivdrang leider gestillt. Aue ließ sich zunehmend in die eigene Hälfte fallen und übergab das Heft des Handels dem willigen Gastgeber. Vor 5.000 Zuschauern am Hardtwald wurde die Auer Passivität natürlich auch umgehend bestraft. Dem Ausgleich in der 16. Minute ging ebenfalls eine Ecke voraus. Behrens köpfte den Ball in den Fünfmeterraum, wo sich der ehemalige Auer Aziz Bouhaddouz im Zweikampf gegen Fabian Kalig behauptete und zum 1:1 traf. Aber damit nicht genug. Die Mannschaft von Uwe Koschinat drückte weiter ordentlich aufs Gaspedal und wurde dafür auch belohnt. Paqarada flankte butterweich auf den Kopf von Behrens, der sehenswert aus elf Metern zum 1:2 aus Auer Sicht ein links oben einnickte (26.). Und es hätte noch schlimmer werden können für die Veilchen. Denn nur drei Minuten später verhinderte Keeper Martin Männel das dritte Tor des SV und zeigte auch kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem starken Reflex gegen den Schuss von Bouhaddouz sein Können. FCE-Coach Dirk Schuster kam die Halbzeitpause daher sehr gelegen und seine Mannschaft mit viel Schwung aus der Kabine, allerdings ohne mit Abschlüssen zu glänzen. 20 Minuten vor dem Ende wechselte der Trainer mit Philipp Zulechner einen weiteren Stürmer ein. Die Maßnahme zeigte kurz danach bereits Wirkung mit dem Handelfmeter und dem Ausgleich für Aue. Für Dirk Schuster war die Entscheidung des Schiedsrichters regelkonform. Dennoch wünscht er sich eine Modifizierung des Ganzen, damit “der Videobeweis zu einer sinnvollen Ergänzung des Fußballsports wird. Es macht im Moment keinen Spaß, als Trainer an der Linie oder als Fan im Block zu stehen und immer eine Ewigkeit warten zu müssen, was passiert: Darf man sich freuen oder muss man sich ärgern? In den beiden letzten Spielen gingen die Entscheidungen zwar zu unseren Gunsten aus, aber ich glaube, dass da noch alles arg in den Kinderschuhen steckt.” Ein erneutes Einschreiten des VAR war in der Partie dann aber nicht mehr nötig. Denn bis auf Scheus Aufsetzerball (85.) und Jan Hochscheidts Schlenzer, der knapp am Kasten vorbeiflog (88.), sollte es mit der Punkteteilung in die Länderspielpause gehen.
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