Fortuna Düsseldorf - FC Erzgebirge Aue 'Trotz Führung: Endstation 2. Runde'
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Das wäre wohl schon die Vorentscheidung gewesen, denn durchweg hatte der von gut 680 mitgereisten Fans unterstützte FCE defensiv alles im Griff. Bis auf die Freistöße von Kownacki (25.) und Gießelmann (41.), die mehr oder weniger knapp am Kasten von Martin Männel vorbeiflogen, sollte erst einmal nichts anbrennen. Doch es kam anders. Nach einem vermeintlichen Foul von Sören Gonther an Thommy zeigte Schiedsrichter Tobias Reichel auf den Punkt, und F95-Torjäger Hennings, der bis dahin praktisch gar nicht stattgefunden hatte, verwandelte eiskalt zum relativ glücklichen Ausgleich (45.). So konnte die Fortuna froh sein, dass es mit einem schmeichelhaften 1:1 in die Pause ging. Nach der Kabinenpredikt war es ein Spiel auf ein Tor, die Hausherren zeigten ein völlig anderes Gesicht, agierten deutlich aggressiver und wurden nach und nach ihrer Favoritenrolle gerecht. Nach zwei weiteren guten Gelegenheiten durch Hennings (55.) und Thommy (65.) war Martin Männel dann ein zweites Mal geschlagen. Kownacki verlängerte eine Ecke per Kopf, Marko Mihojevics Klärungsversuch landete genau von den Füßen von Adams, der sich bedankte und zur Führung für den Bundesligisten traf (75.). Dem Rückstand noch etwas Gewichtiges entgegenzusetzen, daran fehlt es dem FCE einfach an spielerischen Mitteln. Eher verpassten Gießelmann (83.) und auch Ampomah (87.) das dritte Tor für Düsseldorf zu machen. Damit heißt es zum siebenten Mal für den FC Erzgebirge Aue Endstation in der zweiten Runde des DFB-Pokals.
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