Hannover 96 - FC Erzgebirge Aue 'Späte Auswärtspleite, aber mit Ansage'
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Auch nach Wiederanpfiff hatten die Veilchen mehr vom Spiel, machten aber trotz der erneuten Führung, als Bakalorz nach einem Riese-Freistoß den Ball ins eigene Tor köpfte (49.), nur noch das Nötigste. Statt gegen die bisher vor heimischen Publikum sieglosen und mit nur vier Heimtreffern ausgestatteten Hannoveraner offensiv weiter zu beschäftigen, zog sich Aue zurück. So konnte 96 mehr investierten und erneut ausgleichen: Der eingewechselte Ducksch fand mit seinem Freistoß Weydandt, der locker einnickte (75.). “Wir haben der Mannschaft die Fehler aufgezeigt, wo wir zu passiv agiert haben. Wo wir auch die Kampfkraft und Mentalität, die uns in den Partien vorher ausgezeichnet hat, nicht richtig zeigen konnten”, so Dirk Schusters Ratschlag an seine Spieler vor dieser Begegnung. Leider kam der Mut nach vorne zu spielen im weiteren Spielverlauf nicht mehr zum Vorschein, vielmehr spielten die Roten voll auf Sieg und drückten die Veilchen vehement tief in die eigene Hälfte - und das wurde leider belohnt: Über Weydandt landete der Ball bei Haraguchi, der traf spät zum enttäuschenden 2:3 aus Auer Sicht (90.). Dabei blieb es auch und Hannover holte im achten Heimspiel der Saison den ersten Dreier. Für Aue, dessen Vorsprung auf die Verfolger (fast) aufgebraucht ist, geht es am Freitag zu Hause gegen Jahn Regensburg weiter. “Wenn wir die nächsten beiden Heimspiele nicht gewinnen sollten, könnte es ein sehr unangenehmes Weihnachtsfest werden. Wir müssen alles daran setzen, dass das nicht passiert. Mit 29 Punkten in die Winterpause zu gehen, wäre überragend. 26 Zähler wären auch in Ordnung - allerdings hätten wir dann ein Spiel verloren. Deshalb sollten 27 Punkte unser Minimalziel sein”, hofft Martin Männel auf einen positiven Ausgang des Kalenderjahres.
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