FC Erzgebirge Aue - SpVgg Greuther Fürth 'Vorschau'
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- Das letzte Spiel des Jahres 2019 steht an. Der Sechste empfängt den Siebten, beide liegen nur vier bzw. fünf Punkte hinter Rang zwei und der Sieger darf unterm Weihnachtsbaum vom Bundesliga-Aufstieg träumen.
- Der FC Erzgebirge ist die Macht im Schacht, hat in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren (sechs Siege, zwei Remis) und würde bei einem Sieg als Erster der Heimtabelle in die Winterpause gehen.
- Aue gewann nur sechs der 25 Zweitligaspiele gegen Fürth, hat gegen kein anderes Team in der 2. Bundesliga so oft verloren wie gegen die Greuther (elf Niederlagen) und auch gegen keine andere Mannschaft so viele Gegentore kassiert wie gegen Fürth (39).
- Aber Angstgegner war einmal: Aus den letzten vier Duellen gegen das Kleeblatt holten die Veilchen zehn Punkte und 10:2 Tore, gewannen u.a. zum Saisonauftakt 2019/20 mit 2:0 am Ronhof (Tore: Dimitrij Nazarov, Jan Hochscheidt). Allerdinges endeten von den bisher 14 Spielen gegen Fürth im Lößnitztal acht mit einem Unentschieden (3S-8U-3N).
- Fürths letzter Sieg gegen den FC Erzgebirge war ein 2:1 daheim im Oktober 2017, in Aue haben die Fürther zuletzt vor sechs Jahren gewonnen - da aber deutlich (6:2 im November 2013 nach vier Toren von Niclas Füllkrug).
- Zurück zur Gegenwart und da ist das Team von Cheftrainer Stefan Leitl nach zwei Siegen in Serie zurück in der Erfolgsspur und legte das beste Hinrunden-Ergebnis seit vier Jahren hin.
- Waren die Veilchen zuletzt immer bei Standards anfällig, so konnte beim 1:0-Erfolg gegen Regensburg erstmals wieder die Weiße Weste gewahrt werden. Dies gelang in dieser Saison nur noch drei weitere Male.
- Nach wie vor hat Aue zwar den zweitschlechtesten Wert bei den abgegebenen Torschüssen vorzuweisen (197), darüber hinaus aber die drittbeste Quote von 7,58 in der Verwertung jener Möglichkeiten. Nur Bielefeld (6,54) und Regensburg (7,00) nutzten ihre Chancen besser.
- Im Schnitt führt das Kleeblatt 231 Zweikämpfe pro Spiel - kein Ligakonkurrent geht häufiger ins Duell Mann gegen Mann. Der FCE liegt mit 188 geführten Zweikämpfen auf den drittletzten Platz.
- Würde das Spiel nur die ersten 45 Minuten gewertet werden, so hätten beide Teams mit sieben Siege, sieben Remis und nur drei Niederlagen je 28 Zähler auf dem Konto, wobei Fürth nur wegen des besseren Torverhältnisses von +7 hier Platz eins inne hätte (Aue +6).
- Bekanntlich geht das Spiel aber 90 Minuten und da sind die Franken nach Wertung des 2. Spielabschnittes mit 19 Punkten auf Rang zwölf zu finden - gleich dahinter der punktgleiche FCE. Zum Vergleich: Tabellenführer Bielefeld zeigte hierbei Nehmerqualitäten, verlor nach der Kabinenpredigt nur ein Spiel und heimste wahnwitzige 40 Punkte ein.
- Neben Keeper Martin Männel ist Dimitrij Nazarov der einzige Akteur im Auer Kader, der in allen 17 Zweitligapartien in dieser Saison auf dem Rasen stand. Am Samstag wartet für den aktuellen FCE-Topstürmer (sechs Tore) zudem das 100. Spiel in der 2. Bundesliga als Malocher im Auer Dress.
- Auf Seiten der Gäste ist hierbei der norwegische Nationalspieler Nielson zu erwähnen. Der 26-jährige Neuzugang aus Düsseldorf bestritt in zentraler Offensiv-Rolle jedes der 17 Punktspiele seiner Farben, steuerte zudem zwei Tore bei und legte drei weitere auf.
- Äußerst treffsicher zeigte sich zuletzt Hrgota, traf sechs Mal in den letzten sechs Partien für die Kleeblätter. Damit ist die ebenfalls zu Saisonbeginn verpflichtete Offensivkraft mit seinen insgesamt sieben erfolgreichen Einschlägen sowie einer Vorlage an einem Drittel der bislang 24 Saisontore von Fürth beteiligt.
- In vier der letzten fünf Auswärtsspiele vor dem Duell mit dem KSC hatte Fürth gar nicht getroffen, im Wildpark gelangen dann gleich fünf Tore (wie zuletzt im Mai 2014 beim 6:0 in Cottbus).
- Sperren drohen (bisher 4 Gelbe Karten) bei Aue: Sören Gonther und bei Fürth: Caligiuri, Sarpei.
- Ewige Zweitligatabelle: für Aue ist es die 14. Saison (151S-121U-187N = 574 Punkte / Platz 32) und für Fürth die 31. Saison (431S-291U-353N = 1.584 Punkte / Platz 01).
Assistenten: Robin Braun (Wuppertal), Timo Klein (Neunkirchen)
Vierter Offizieller: Max Burda (Berlin)
Video-Assistent: Christof Günsch (Berlin)
Video-Assistent-Assistent: Markus Wollenweber (Niederkrüchten)
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