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FC Erzgebirge Aue - SpVgg Greuther Fürth 'Erfolgreiche Mettenschicht'

Zum Rückrundenauftakt kurz vor der besinnlichen Weihnachtszeit haben die Veilchen nochmal einen rausgehauen und im letzten Heimspiel des Jahres die Kleeblätter aus Fürth mit 3:1 geschlagen. Es war bereits der vierte Sieg aus den letzten fünf Duellen gegen die Franken: vom Angst- zum Lieblingsgegner. Das nun mit 23 Zählern beste Heimteam der Liga überzeugte durchaus beim Jahresabschluss, auch wenn sich beide Mannschaften nichts geschenkt haben und es zwischenzeitlich ordentlich zur Sache ging. Und wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn Hrgotas Schuss aus 18 Metern ins Tor und nicht am Pfosten gelandet wäre (5.). Doch so geriet die mit einer Hypothek von zwei gewonnenen Spielen unveränderte Leitl-Elf nur acht Minuten später selbst in Rückstand. Der Torschuss von Dimitrij Nazarov flog quer durch den Fünfmeterraum der Gäste, Jan Hochscheidt sagte am langen Pfosten Danke und jagte seinen 34. Zweitligatreffer für die Veilchen in die Maschen. Nun ist der Blondschopf, der vor zwei Tagen erst seinen Vertrag bis 2023 verlängert hatte, alleiniger Rekordhalter in der internen Torjägerstatistik und überholte Stürmer-Ikone Andrzej Juskowiak.
Mit der Führung im Rücken kontrollierten die Veilchen vor 13.200 Zuschauer die Partie relativ sicher. Bis auf Nielsens Abschluss aus zentraler Position, bei dem Keeper Martin Männel nicht wirklich ins Schwitzen kam (33.), waren die Versuche in jener kurzen Fürther Drangphase nicht zwingend genug, sodass es mit der knappen Führung in die Katakomben des Erzgebirgsstadions ging, auch weil Nielsons vermeintliches Tor nach Martin Männels Ausflug zurecht wegen Foulspiel zurückgepfiffen wurde (45.). Kurz nach Wiederanpfiff standen sich beide Kontrahenten erneut sehr nahe. Nach kurzem Knock-out sowie einer dreiminütigen Behandlungspause konnte Aues Schlussmann aber mit einem Turban und leichtem Kopfbrummen weiterspielen (47.). Allerdings nahmen danach die Nickligkeiten zu und es ging sehr wild zur Sache. Zur Beruhigung der Szenerie sorgte dann das zweite Tor für Aue. Florian Krügers Sololauf wurde vom überforderten Fürther Abwehrspieler Jaeckel per Foul im Sechszehner gestoppt, den fälligen Elfmeter verwandelte Dimitrij Nazarov in seinem 100. Zweitligaspiel für Aue mit einem Schuss in die linke untere Ecke wie immer souverän (63.). Nur 120 Sekunden später brachte ein weiterer Auer Konter bereits die Entscheidung. Erneut war Florian Krüger auf und davon, umkurvte abermals den indisponierten Jaeckel und erhöhte per Flachschuss auf 3:0. In der Schlussphase konnte Hrgota zwar vom Elfmeterpunkt auf 1:3 für die Franken verkürzen, doch Erzgebirge Aue blieb auch im neunten Heimspiel ungeschlagen und ist dem Ziel Klassenerhalt wieder einen Schritt näher gekommen: nur noch elf! Nach der Winterpause steht am Dienstag, den 28. Januar 2020, das Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden auf dem Programm. Die Partie wird um 20:30 Uhr in der Brita-Arena angepfiffen. Bis dahin Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Spielbericht
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