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Jacob Rasmussen per Leihgeschäft verpflichtet

Die jahrelange Baustelle auf der linken Abwehrseite beim FC Erzgebirge wurde nun extravagant, wenn auch zeitlich begrenzt geschlossen. Dafür ging der Verein international auf die Suche und sicherte sich bis zum Saisonende die Dienste von Jacob Rasmussen, der am heutigen Sonntagnachmittag im Auer Wintertrainingslager in Spanien eintraf und seine Unterschrift unter die Arbeitspapiere setzte. Der 1,90 Meter große und 81 kg schwere Linksverteidiger steht momentan beim italienischen Erstligisten AC Florenz bis Ende 2023 unter Vertrag, die selbst noch vor einem Jahr sieben Millionen Euro hingeblättert haben, um den Defensivmann vom FC Empoli loszueisen. Nachdem er die Rückrunde der vergangenen Saison leihweise beim mittlerweile abgestiegenen FC Empoli verbrachte und insgesamt 14 Serie A Spiele absolvierte, ist der zig-fache U16 bis U21 Nationalspieler Dänemarks seit Sommer Teil des Florenz-Kaders. Der Durchbruch gelang ihm allerdings nicht. Dabei hat er mit seinen 22 Lenzen schon viel erlebt. Nach seinen ersten Gehversuche beim Næsby BK sowie den Jugendmannschaften von Odense BK wechselte er 2014 in das Nachwuchsleistungszentrum des FC Schalke 04, spielte als Kapitän für dessen A-Jugend in der UEFA Youth League, in der A-Jugend-Bundesliga und wurde 2015 deutscher Meister. Den nächsten Schritt, um im Profibereich Fuß zu fassen, versuchte der Däne dann bei St. Pauli, kam dort aber nur zu 17 Einsätzen (1 Tor) für dessen zweite Mannschaft in der Regionalliga Nord. Anfang 2017 ging seine Reise weiter. Dieses Mal nach Norwegen zum späteren norwegischen Meister Rosenborg Trondheim, wo der Linksfuß am 5. April 2017 beim 3:0-Auswärtssieg am zweiten Spieltag gegen Sandefjord Fotball endlich sein Profidebüt gab und darüber hinaus auch in der Europa-League aktiv war. Nach dem hohem Norden und dem tiefen Süden ist Jacob Rasmussen wieder in Deutschlang gelandet und soll bei den Veilchen auf der linken Defensivseite hoffentlich die schon länger eingeforderte Qualität zeigen und damit einen gesunden Konkurrenzkampf in die Mannschaft bringen.


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