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SV Wehen Wiesbaden - FC Erzgebirge Aue 'Jahresauftakt verpatzt'

Auswärtsspiele beim SV Wehen Wiesbaden sind weiterhin für Erzgebirge Aue sehr trostlose Angelegenheiten. Nicht nur, dass die Veilchen in der Brita-Arena noch kein eigenes Tor erzielen konnten, auch die dortige Punkteausbeute mit Null Zählern hat nach fünf Auer Gastauftritten weiterhin Bestand. Gestern Abend zum Auftakt der Restrückrunde in der 2. Bundesliga verlor der indisponierte FCE denkbar knapp mit 0:1. Selbst die 20-minütige Überzahl brachte nicht den ersehnten Ausgleichstreffer. So war das frühe Tor von Chato in der 14. Minute das Entscheidende zugunsten des Aufsteigers. Dirk Schuster vertraute derselben Startelf, die vor der Winterpause gegen Greuther Fürth mit 3:1 gewann. Den deutlich besseren Start legten derweil aber die Hessen hin. Die Mannschaft von Rüdiger Rehm dominierte vor nur 4.000 Zuschauern auf der Stadionbaustelle sofort das Anfangsgeschehen und erarbeitete sich mehrere Großchancen. Schoss Aigner freistehend noch über das Tor (2.), konnte Calogero Rizzuto im letzten Moment den Kopfball vom 12-Tore-Mann Schäffler noch auf der Linie klären (5.). In der 13. Minute parierte der komplett in lila spielende Torhüter Martin Männel einen Schuss von Dittgen mit den Fingerspitzen zum Eckball. Die folgende Standardsituation brachte den Akteuren aus der hessischen Landeshauptstadt dann leider die Führung: Chato verwertete die Eingabe von Kyereh mit einem Volleyschuss direkt aus elf Metern zum 1:0 für Wiesbaden. “Nach zehn Minuten hätten wir schon 2:0, 3:0 hinten liegen können, wir waren am Anfang nicht mit der richtigen Einstellung im Spiel”, sagte Aues Torhüter Martin Männel, der dann aber seine Vorderleute etwas wachrütteln konnte.
Doch nach der turbulenten Anfangsphase gab es für Aue nur selten ein Durchkommen. Bei den wenigen Abschlüssen der Auer durch Florian Krüger (20.), Calogero Rizzuto (24.) oder Clemens Fandrich (43.) war Wiesbadens Torhüter Lindner zur Stelle oder es stand der eigene Mann im Weg. Zu Beginn des zweiten Durchgangs neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld, so dass selten Abschlüssen im Sechzehner zu verzeichnen waren. Dirk Schuster reagierte und wechselte in der 65. Minute zunächst Pascal Testroet für Florian Krüger und nach der Gelb-Roten Karte für SVWW-Kapitän Mrowca (68.) mit Christoph Dafener für Louis Samson (72.) einen weiteren frischen Stürmer ein. Endlich wurden die Veilchen aktiver und schnürten die dezimierten Gastgeber phasenweise in deren Hälfte ein. Erst verhinderte Lindner nach einem Kopfball seines Mitspielers Mockenhaupts den Ausgleich, dann flog der Nachschuss von John-Patrick Strauß quer durch den Strafraum (75.). Aber ein konsequenter Abschluss fehlte nach wie vor. So rannten die Veilchen bis zum bitteren Ende weiter an und warfen alles nach vorne, aber mehr als zwei aberkannte Abseitstreffer sprangen nicht heraus. Die sechste Auswärtsniederlage war perfekt und der Ausbau der Mini-Serie von zwei Siegen jäh gestoppt.

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