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VfB Stuttgart - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'

Spieldaten von bundesliga.de
  • Alles scheint in der 2. Bundesliga auf einen Dreikampf zwischen Arminia Bielefeld, dem Hamburger SV und dem VfB Stuttgart hinauszulaufen. Ob dieser Weg direkt oder durch die Relegation genommen werden wird, entscheiden eben auch die Gegner mit - so wie die Veilchen am Samstag.
  • Der größte Verein Baden-Württembergs stieg in den vergangenen fünf Jahren zweimal ab sowie einmal auf und möchte in der nächsten Saison wieder ganz oben in der Elite mitmischen - mit allen Mitteln. Platz drei nach 18 Spielen und durchwachsene Leistungen (der VfB verlor ab dem neunten Spieltag fünf der folgenden sieben Spiele) kosteten kurz vor Weihnachten Coach Tim Walter den Job.
  • Der Neue, Pellegrino Matarazzo, ist mit einem Heimsieg (3:0 Heidenheim) und einem Unentschieden (1:1 auf Pauli) in die restliche Rückrunde gestartet. Am gestrigen Mittwoch verpassten die Schwaben aber den Einzug ins Viertelfinale, verloren im DFB-Pokal bei der Werkself aus Leverkusen mit 1:2.
  • Aue selbst ist zu Hause als einziges Team noch ungeschlagen und nur aufgrund des schlechteren Torverhältnis Zweiter in der Heimtabelle hinter dem VfB - auswärts haben die Veilchen aber nur zum Saisonauftakt Ende Juli 2019 in Fürth gewonnen (2:0) und sind seit neun Gastspielen sieglos.
  • Damit hat die beste Heimelf der Liga gegen das viertschwächste Auswärtsteam aus Aue klar die Favoritenrolle gepachtet. Zudem ist Stuttgart seit fünf Ligaspielen ungeschlagen, der FCE wartet im Jahr 2020 noch auf sein erstes Ligator und blieb auch in drei der letzten fünf Liga-Gastspiele ohne jeden Treffer.
  • Auch haben die Veilchen noch nie gegen den Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V. - so der offizielle Name des VfB - gewinnen und in den bislang erst drei Pflichtspielduellen gegen die Schwaben noch nicht einmal ein Tor erzielen können.
  • Im Hinspiel erkämpfte sich der FC Erzgebirge immerhin einen Punkt (0:0), 2016/17 setzte es hingegen zwei klare Pleiten gegen Stuttgart (0:3 auswärts, 0:4 zu Hause).
  • Der einzige Auer, der schon mal ein Punktspiel gegen den VfB gewonnen hat, ist Pascal Testroet: Am 15. Oktober 2016 steuerte Paco als Joker ein Tor und eine Vorlage zum Dresdner 5:0 gegen die Schwaben bei. In seiner schon länger laufenden Karriere hat er aber noch nie in der Mercedes-Benz Arena gespielt. Wenn am Samstag gleich etwas Zählbares herausspringt, ist das in seinem 50. Zweitligaspiel im Auer Dress umso besser.
  • FCE-Trainer Dirk Schuster hat von 13 Duellen gegen den VfB (elf als Spieler, zwei als Trainer, alles in der Bundesliga) nur zwei gewonnen und in seinen sechs Gastspielen in Stuttgart nur einen Punkt geholt (April 1998, 1:1 mit dem 1. FC Köln).
  • Jugend forscht gegen geballte Routine? Beim Abpfiff des Spiels gegen Leverkusen lag Stuttgarts Durchschnittsalter bei 22,1 Jahren. Zum Vergleich: Die jüngste Startelf des VfB in dieser Saison kommt mit einen Altersschnitt von 23,7 Jahren daher (11. Spieltag). Am Samstag kann es dann zum Generationen-Gipfel kommen. Der FCE stellt momentan mit einem Schnitt von 27,5 Jahren die zweitälteste Mannschaft der Liga. Nur der KSC hat mit 27,8 noch mehr Routiniers in seinen Reihen.
  • Sperren drohen (bisher 4 Gelbe Karten) bei Aue: Sören Gonther, Marko Mihojevic und bei Stuttgart: Gonzalez.
  • Ewige Zweitligatabelle: für Aue ist es die 14. Saison (152S-122U-188N = 578 Punkte / Platz 32) und für Stuttgart die 4. Saison (71S-24U-35N = 237 Punkte / Platz 62).
Schiedsrichter: René Rhode (Rostock)
Assistenten: Florian Lechner (Hornstorf), Viatcheslav Paltchikov (Lübeck)
Vierter Offizieller: Timo Klein (Neunkirchen)
Video-Assistent: Lasse Koslowski (Berlin)
Video-Assistent-Assistent: Henry Müller (Cottbus)


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