FC Erzgebirge Aue - Holstein Kiel 'Heimserie gerissen'
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“Wenn wir täglich weiter hart arbeiten, werden wir uns für den Aufwand auch wieder belohnen”, hofft FCE-Coach Dirk Schuster nach der achten Saisonniederlage ebenfalls auf eine Trendwende. Allerdings werden im Umfeld die kritischen Stimmen lauter, auch aufgrund seiner defensiven Spielweise. Dabei hatte der Trainer seine Startelf mit Pascal Testroet neben Florian Krüger sogar mit einer Doppelspitze besetzt, ließ aber im gleichen Atemzug Dimitrij Nazarov auf der Bank schmoren. Und wären die ersten Aktionen von Florian Krüger und Pascal Testroet im Tor gelandet (5. / 16. / 19.), so wäre sicherlich Schusters Matchplan aufgegangen und auch die Begegnung anderes verlaufen. Doch so übernahm der seit mittlerweile sechs Partien ungeschlagene KSV das Spielgeschehen, sorgte über Lee, Serra sowie den ehemaligen Auer Emmanuel Iyoha für viel Gefahr und zeigte die etwas reifere Spielanlage. Richtig gefährlich für den Dreier-Defensivverbund um Abwehrchef Louis Samson wurde es aber nur in der 33. Spielminute, als der Südkoreaner Lee nach einer Mühling-Ecke das Außennetz traf. Im Gegenzug hatte Jan Hochscheidt in seinem 150. Zweitligaspiel für Erzgebirge Aue plötzlich viel Grün vor sich, ging auf und davon, scheiterte aber an den Fingerspitzen von Holsteins Keeper Gelios, der den Ball hauchzart um den zweiten Pfosten lenken konnte. Bis dahin ein ausgeglichenes Spiel, was aber kurz vor der Pause zu Gunsten der Kieler kippen sollte: Özcan traf per Flachschuss ins lange Eck (42.).
Nach dem Pausentee stellten die Lila-Weißen eindrucksvoll unter Beweis, warum sie im Jahr 2020 noch ohne eigenen Treffer waren. Zu kompliziert agierte Aue in der Vorwärtsbewegung und entwickelte in vorderster Front einfach keine Durchschlagskraft. Für neuen Schwung sollte Dimitrij Nazarov sorgen. Doch kurz vor seiner Einwechslung erzielte Iyoha mit einem abgefälschten Flachschuss durch die Beine von Louis Samson das zweite Tor der Kieler (63.). Im Anschluss verpasste der mittlerweile für Clemens Fandrich ins Spiel gekommene Nationalspieler Aserbaidschans per Kopf fast schon leichtfertig den Anschlusstreffer, machte es kurz darauf umso spektakulärer, indem er per sehenswerter Volleyabnahme Gelios im kurzen Eck keine Chance ließ (70.). Die 8.700 Zuschauer hofften nun auf die Sturm- und Drangphase ihrer Farben. Doch selbst die Hereinnahme eines dritten Stürmers, wobei sich Philipp Zulechner plötzlich in der neuformierten Viererabwehrkette wiederfand, sollte nicht mehr den erhofften Ausgleich bringen, da eben auch der eingewechselte Christoph Daferner nach einem Eckstoß freistehend die letzte Chance dafür vergab (90.+4).
Spielbericht
Fotos vom Spiel
Nach dem Pausentee stellten die Lila-Weißen eindrucksvoll unter Beweis, warum sie im Jahr 2020 noch ohne eigenen Treffer waren. Zu kompliziert agierte Aue in der Vorwärtsbewegung und entwickelte in vorderster Front einfach keine Durchschlagskraft. Für neuen Schwung sollte Dimitrij Nazarov sorgen. Doch kurz vor seiner Einwechslung erzielte Iyoha mit einem abgefälschten Flachschuss durch die Beine von Louis Samson das zweite Tor der Kieler (63.). Im Anschluss verpasste der mittlerweile für Clemens Fandrich ins Spiel gekommene Nationalspieler Aserbaidschans per Kopf fast schon leichtfertig den Anschlusstreffer, machte es kurz darauf umso spektakulärer, indem er per sehenswerter Volleyabnahme Gelios im kurzen Eck keine Chance ließ (70.). Die 8.700 Zuschauer hofften nun auf die Sturm- und Drangphase ihrer Farben. Doch selbst die Hereinnahme eines dritten Stürmers, wobei sich Philipp Zulechner plötzlich in der neuformierten Viererabwehrkette wiederfand, sollte nicht mehr den erhofften Ausgleich bringen, da eben auch der eingewechselte Christoph Daferner nach einem Eckstoß freistehend die letzte Chance dafür vergab (90.+4).
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