1. FC Heidenheim - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'
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- Nachdem die Veilchen nun zum zweiten Mal in dieser Saison zu Hause gepatzt haben, könnte am Sonntag endlich mal auswärts der Bock umgestoßen werden - bei der Heimmacht sowie Angstgegner Heidenheim auch nicht wirklich vorstellbar.
- Die Voith-Arena hat Aue bekanntlich noch nie als Sieger verlassen (erst zwei Remis, zuletzt drei FCH-Siege in Folge vor heimischen Publikum).
- Der FC Erzgebirge hat sowieso nur eins von zwölf Pflichtspielen gegen Heidenheim gewonnen: Im Januar 2017 traf Dimitrij Nazarov in der 90. Minute zum 2:1-Heimsieg, ansonsten gab es fünf Remis und sechs FCH-Siege (vier davon mit 1:0).
- Zudem blieb Aue in der Hälfte der zwölf Spiele gegen Heidenheim torlos, traf insgesamt nur achtmal in diesen zwölf Partien.
- Nur im DFB-Pokal 2015/16 gewann Heidenheim mit zwei Toren Differenz in Aue. Ansonsten gelang kein Sieg mit mehr als einem Treffer Unterschied. In den jüngsten drei Duellen in der 2. Bundesliga in Heidenheim gab es stets einen knappen Heimsieg (1:0, 2:1, 1:0).
- Das Hinrunden-Duell war für FCH-Urgestein Marc Schnatterer eine neue Erfahrung: Zum einzigen Mal in all seinen Zweitligajahren (Stand nach dem 27. Spieltag) saß er 90 Minuten auf der Bank. Trotzdem hat es nicht für einen Auer Heimsieg gereicht. Bis zur 88. Minute durften die Lila-Weißen hoffen, dann traf Stefan Schimmer zum 1:1-Ausgleich und die Veilchen blieben zum fünften Mal in Folge sieglos gegen Heidenheim.
- Keeper Martin Männel erzielte am 34. Spieltag 2014/15 ein Kopfballtor zum 2:2-Endstand in Heidenheim - spektakulär, aber dennoch zu wenig (Aue hätte ein Tor mehr gebraucht, die Veilchen stiegen ab).
- Bei einer Ausbeute von bisher erst acht Zählern aus 14 Auswärtsspielen ist diese Bilanz von Erzgebirge Aue verbesserungswürdig. Nur Schlusslicht Dresden hat auswärts noch weniger gepunktet, aber auch zwei Partien weniger auf dem Konto.
- Unter FCE-Coach Dirk Schuster konnte Aue in fremden Gefilden sogar noch nie einen Sieg in der 2. Bundesliga einfahren. Der einzige Dreier auf fremden Platz gelang nur mit Ex-Trainer Daniel Meyer am ersten Spieltag beim 2:0-Erfolg in Fürth.
- Heimstark: Der FCH ist im eigenen Stadion bei sechs Siegen und drei Remis seit neun Spielen ungeschlagen. Mit nur vier Gegentreffern gegenüber 15 erzielten Toren brannte nicht viel an.
- Die Hintermannschaft ist das Prunkstück der von Trainer-Urgestein Frank Schmidt gecoachten Mannschaft, die zugleich vor ihrem 100. Zweitliga-Heimspiel steht. Insgesamt erst 29-mal gelang es dem Gegner, den 1. FC Heidenheim zu überlisten. Nur Tabellenführer Arminia Bielefeld hat vier Treffer weniger zugelassen.
- Seit dem Re-Start haben beide Teams aus den jüngsten drei Begegnungen durchwachsene vier Zähler geholt. Nach der Winterpause schaffte es der FC Erzgebirge nur bedingt, an die gute Hinrunde anzuknüpfen. Vielmehr wurden aus den ersten zehn Spielen im Jahr 2020 nur magere neun Punkte eingefahren (2S-3U-5N). Selbst Dynamo Dresden, welches zwei Spiele weniger vorzuweisen hat, liegt in dieser Statistik mit einem Zähler vor den Veilchen!
- Die Schmidt-Elf selbst schaffte mit vier Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen bei 8:11 Toren mittelmäßige 15 Punkte im selben Zeitraum. Da die Konkurrenz aber schwächelte, blieben die Heidenheimer durchweg im Windschafften des Aufstiegs-Trio.
- Sperren drohen (bisher 4 Gelbe Karten) bei Aue: Marko Mihojevic, Dimitrij Nazarov und bei Heidenheim: Griesbeck, Mohr.
- Ewige Zweitligatabelle: für Aue ist es die 14. Saison (154S-124U-192N = 586 Punkte / Platz 32) und für Heidenheim die 6. Saison (73S-60U-65N = 279 Punkte / Platz 59).
Assistenten: Marcel Gasteier (Weisel), Marcel Schütz (Worms)
Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach)
Video-Assistent: Tobias Stieler (Hamburg)
Video-Assistent-Assistent: Bastian Börner (Iserlohn)
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