FC Erzgebirge Aue - VfL Bochum 'Deckel drauf und gut!'
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Erzgebirge Aue hat den Klassenerhalt im letzten Spiel mit einem Zittersieg gegen den VfL Bochum perfekt gemacht und beendet die Saison als Tabellenfünfzehnter mit zwei Punkten Vorsprung auf den Karlsruher SC. Dass es heute um alles oder nichts ging, zeigten die engagierten Hausherren von Beginn an und führten sechs Minuten später auch verdient mit 1:0. René Klingbeils Kopfballversuch nach Hochscheidt-Freistoß sorgte zunächst für Verwirrung im Bochumer Strafraum, im Nachsetzen konnte Aues Kapitän aus sechs Metern dann aber die Kugel über die Linie drücken. Allerdings zog sich Lila-Weiß trotz weiterer Möglichkeiten - Mike Könnecke (12.) verpasste Guido Kocers Eingabe nur knapp und Marc Hensel (13.) prüfte Vfl-Keeper Esser per Distanzschuss - unerwartet zurück, überließ dem Gast aus Bochum das Grün und hatte zudem Glück, dass Martin Männel gegen Inuis Schuss (35.) aus spitzem Winkel gerade noch die Arme hochreißen und Kevin Schlitte im letzten Moment gegen Freier (41.) mit vollen Körpereinsatz die Kugel blocken konnte. Gepaart mit der fehlenden Konsequenz im Abschluss sowie gewissen Unachtsamkeiten in der Defensivarbeit gingen die Veilchen zum zweiten Mal in dieser Saison dennoch mit einer beruhigenden Halbzeitführung in die Pause. Dafür versprach die zweite Hälfte Spannung pur. Unter einsetzendem Dauerregen sorgte Pierre Le Beaus Fauxpas, als er eine Kopfballrückgabe im eigenen Tor unterbrachte und nicht nur seinen Schlussmann Martin Männel sondern auch die 12.500 enthusiastischen Zuschauer mehr als überraschte, für das gewohnte Nervenflattern in den Auer Reihen. Erneut schienen die Lila-Weißen alles verlernt zu haben. FCE-Coach Karsten Baumann tat genau in dieser Situation gut daran, mit viel Routine das Spiel wieder in die richtige Bahn zu lenken. Die Einwechselung von Skerdilaid Curri sollte sich kurze Zeit später mehr als bezahlt machen. Ein Wahnsinns-Lupfer aus gut 30 Metern landete im verwaisten Tor der Gäste. Der 300. Zweitligatreffer der Veilchen sollte der Grundstein für den achten Saisonsieg sowie den Klassenerhalt bedeuten. Denn kurze Zeit später war es geschafft: Der FC Erzgebirge Aue bleibt zweitklassig.Spielbericht
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