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FC Erzgebirge Aue - Dynamo Dresden 'Siegeswille nur kurz erkennbar'

So richtig steht die Punkteteilung keinem der ewigen Kontrahenten gut zu Gesicht. Wollte man sich auf Auer Seiten am drittletzten Spieltag der Saison mit einem Sieg in der Abstiegszone etwas Luft verschaffen, so stand für die Gäste aus Dresden, die letztmalig am 30. März 1996 zu Regionalligazeiten im Erzgebirge gewinnen konnten, eher Wiedergutmachung aus der 2:1-Hinspielpleite auf dem Plan. Wenigstens, auch wenn es dafür keine Punkte gibt, haben die Veilchen nach drei Niederlagen sowie drei torlosen Partien hintereinander erstmals wieder ins gegnerische Tor getroffen. Fabian Müller hatte seine Farben, die in den ersten 30 Minuten klar das Spiel bestimmten, vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Erzgebirgsstadion nach 17 Minuten in Führung gebracht. Selbst wenn das Zuspiel des zuvor in abseits befindlichen Ronny König eher zufällig zustande kam, war der erfolgreiche Torabschluss aus 16 Metern des 25-Jährigen Mittelfeldspielers, der aber zur Halbzeit verletzungsbedingt passen musste, mehr als verdient. Und hätte in der 27. Minute der ehemalige Dresdner Halil Savran per Kopfball aus sechs Metern das 2:0 gemacht, so wäre der Drops sicherlich gelutscht gewesen. So ruhten sich die Mannen von FCE-Coach Karsten Baumann auf ihren minimalen Vorsprung aus, waren dann wohl schon mit den Köpfen in der Kabine und wurden eiskalt abgestraft: Schuppan köpfte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Trojan-Freistoß zum Ausgleich in die Maschen. Nach der Pause war es ein von Kampf geprägtes Spiel zwischen beiden Strafräumen. Die Abwehrreihen standen sicher, ließen kaum Möglichkeiten zu. Wenn doch, wurden diese von der Offensivabteilung nicht konsequent genutzt: Ronny König verpasste zunächst freistehend aus kurzer Distanz mit einem Kopfball (58.) die erneute Führung, scheiterte dann an Dresdens Keeper Kirsten (60.) und vergab nach Zuspiel vom eingewechselten Skerdilaid Curri in aussichtsreicher Position fast schon kläglich (70.). Der Dresdner Poté stand dem in Nichts nach und knallte die Kugel an den Pfosten (69.). So blieb es beim gerechten 1:1-Unentschieden, auch weil Aue die schon die gesamte Saison begleitende Abschlussschwäche nicht abstellen konnte: Curri (73.), Könnecke (76.) und Hensel (80.) belegten dies eindrucksvoll.

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