FC Erzgebirge Aue - SC Paderborn 07 'Vorschau'
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So langsam dürften die Taschenrechner bei so manchen auf Hochtouren
laufen. Wer benötigt noch wie viele Punkte um nicht abzusteigen bzw. um
den Sprung in Liga eins zu packen. In Hinsicht auf den Aufstieg ließ der
SC Paderborn die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen 1860 München den FC
St. Pauli zu überflügeln und mit Fortuna Düsseldorf gleichzuziehen,
ungenutzt und wartet bereits seit fünf Spielen auf den 15. Saisonsieg.
Gegen die Löwen sammelten die weiterhin fünftplatzierten Paderborner
beim 2:2 nur einen Punkt, und das trotz 25-minütiger Überzahl sowie dem
späten Ausgleich durch Alushi fünf Minuten vor Spielende. Damit blieben
die Schwarz-Blauen erstmals in dieser Saison fünf Spiele in Serie ohne
dreifachen Punktgewinn (drei Remis, zwei Niederlagen). Mit nur zwei
Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz kann man sich dennoch
berechtige Hoffnungen auf mehr machen. Daher sagt SCP-Trainer Roger
Schmidt der Konkurrenz auch weiterhin den Kampf an: "Ich traue meiner
Mannschaft alles zu. Wir sind mit dieser Saison noch nicht fertig."
Bisher war es von den Ostwestfalen jedenfalls eine starke
Vorstellung. Eine Wahnsinns-Serie von 16 Spielen ohne Niederlage
(11S-5U) ist nur von Fortuna Düsseldorf mit 18 ungeschlagenen Partien
(12S-6U) getoppt worden. Die Vereinsbestmarke an Punkten (51 in der
Spielzeit 09/10) hat der SCP schon sechs Spiele vor Saisonende
eingestellt und auch die insgesamt 45 erzielten Tore sind schon deutlich
mehr als in der kompletten letzten Saison (32) - der Vereinsrekord stand
hier nach 28 Runden. Maßgeblich am (Tor)Erfolg der Ostwestfalen
beteiligt ist Proschwitz. Paderborns Knipser steuerte bereits 16 Tore
bei und kämpft momentan mit Occean (17, Fürth) und Meier (16, Eintr.
Frankfurt) sogar um die Torjägerkanone in der 2. Bundesliga. Der
25-Jährige, vor der Saison vom FC Thun zu Paderborn gewechselt, hat
dementsprechend einen gehörigen Abstand zu seinen Teamkollegen wie Meha
(5), Taylor (4), Brückner (3) und Mohr (3). Insgesamt zeigten sich 14
Akteure in den Reihen Paderborns treffsicher, vier mehr als bei Aue.
Zudem blieb die hinter Eintracht Frankfurt zweitbeste Auswärtsmannschaft
elf Mal ohne Gegentor - nur Fürth häufiger (17 Mal).
Allerdings ist das Überraschungsteam der Hinrunde im zweiten Abschnitt der Saison mächtig eingebrochen. Die Schmidt-Elf kassierte in den zwölf Spielen der Rückrunde deutlich mehr Gegentore (21) als in der kompletten Hinrunde (13), wo man noch die beste Defensive der Liga stellte. Dies lag vor allem an den Ausfällen in der Innenverteidigung: Den Stammkräften Gonther, Mohr, Palionis und Strohdiek machten Verletzungen bzw. Sperren zu schaffen. Die offensiveren Wemmer und Alushi übernahmen die ungewohnte Position im Abwehrzentrum, mit ungeahnten Fähigkeiten als Manndecker. Schlussendlich ging der kommende Gast nur fünf Mal als Verlierer vom Platz, neben dem FC Ingolstadt, Union Berlin und Duisburg verlor der SCP gegen Spitzenreiter Greuther Fürth aber gleich doppelt. Paderborn geriet nur acht Mal in dieser Saison mit 0:1 in Rückstand, genauso oft ging Erzgebirge Aue mit 1:0 in Führung - nur der Karlsruher SC, mit vier Mal, seltener.
Und nachdem die Veilchen zuletzt erstmals in dieser Saison vier Spiele in Folge ungeschlagen blieben (zwei Siege, zwei Remis), gab es am Wochenende gegen Union Berlin wieder eine Niederlage (0:1). "Die Jungs waren richtig enttäuscht, dass wir nichts aus Berlin mitnehmen konnten. Das ist die beste Voraussetzung, damit wir giftig und hochmotiviert in die Partie gehen", setzt FCE-Coach Karsten Baumann zwar auf die Emotionen der Mannschaft, aber nicht alles auf eine Karte: "Das Hauptziel lautet Punkte sammeln. Jeder einzelne Zähler wird bis zum Ende wichtig sein, aber natürlich wollen wir gewinnen." Seit sechs Heimspielen sind die Veilchen ungeschlagen und so soll die gute Bilanz gegen vermeintliche Aufstiegskandidaten wie 1860 München (0:0), den FC St.Pauli (2:1) und die SpVgg Greuther Fürth (1:1) auch gegen Paderborn keinen Kratzer bekommen. Verzichten muss Baumann noch immer auf die verletzten Thomas Paulus und Oliver Schröder. Zudem verdrehte sich Stürmer Enrico Kern am Ostermontag im Training das linke Knie. Eine genaue Diagnose steht noch aus, doch fällt der 33-Jährige neben dem Spiel am Mittwoch wohl auch am Samstag bei Eintracht Frankfurt aus. Daher sollen die Spieler aus der zweiten Reihe die nötigen Punkte für den Auer Klassenverbleib holen, und das gegen den Lieblingsgegner in der 2. Bundesliga.
Viermal war der Sportclub im Zweitligabetrieb in Aue zu Gast, hat dabei kein Tor geschossen und keinen Punkt geholt - dreimal hieß es für die Heimmannschaft 1:0 und einmal 6:0. Es war zugleich Aues höchster Zweitligasieg. Damals am 24. Februar 2008 putzte man die am Ende der Saison ebenfalls mit abgestiegenen Schwarz-Blauen sensationell aus dem Lößnitztal. Insgesamt gewannen die Veilchen sieben der neun Zweitligaduelle gegen Paderborn - gegen keinen anderen Club gewann der FCE so oft. Ein Unentschieden gab es bisher nicht. In der Hinrunde sorgte ein Mohr-Kopfball (60.) für den knappen Paderborner Heimsieg. Es war für die Domstädter neben sieben Niederlagen und einem Torverhältnis von 2:13, erst der zweite Sieg gegen Erzgebirge Aue in Liga Zwei. Vervollständigt wird die Bilanz gegeneinander mit zwei Drittligapartien, in der Aue das Hinspiel zu Hause mit 0:2 verlor und man sich im Rückspiel torlos die Punkte teilte, sowie mit vier Spielen aus der Regionalliga Nord, mit jeweils aus Auer Sicht einem Heim- bzw. Auswärtssieg (2:1, 0:1), einer Heimniederlage (1:2) und einem 1:1-Unentschieden.
Schiedsrichter für das Mittwochsspiel wird der mittlerweile zum Doktor ernannte Robert Kampka sein. Der hauptberufliche Arzt aus Mainz pfeift seit 2010 in der 2. Bundesliga (16 Spiele) und kann darüber hinaus auf 31 Drittliga- und 65 Regionalliga-Einsätze blicken. Auch fünf Spiele unter Beteiligung der Veilchen stehen bereits in seiner Statistik - mit vier Siegen und einem Remis mehr als positiv. Dem 30-jährigen Referee des TSV Schornbach stehen Marcel Göpferich (Bretten-Bauerbach) und Dominik Schaal (Tübingen) zur Seite. Der Vierte Offizielle ist Markus Pflaum aus Hallstadt.
Allerdings ist das Überraschungsteam der Hinrunde im zweiten Abschnitt der Saison mächtig eingebrochen. Die Schmidt-Elf kassierte in den zwölf Spielen der Rückrunde deutlich mehr Gegentore (21) als in der kompletten Hinrunde (13), wo man noch die beste Defensive der Liga stellte. Dies lag vor allem an den Ausfällen in der Innenverteidigung: Den Stammkräften Gonther, Mohr, Palionis und Strohdiek machten Verletzungen bzw. Sperren zu schaffen. Die offensiveren Wemmer und Alushi übernahmen die ungewohnte Position im Abwehrzentrum, mit ungeahnten Fähigkeiten als Manndecker. Schlussendlich ging der kommende Gast nur fünf Mal als Verlierer vom Platz, neben dem FC Ingolstadt, Union Berlin und Duisburg verlor der SCP gegen Spitzenreiter Greuther Fürth aber gleich doppelt. Paderborn geriet nur acht Mal in dieser Saison mit 0:1 in Rückstand, genauso oft ging Erzgebirge Aue mit 1:0 in Führung - nur der Karlsruher SC, mit vier Mal, seltener.
Und nachdem die Veilchen zuletzt erstmals in dieser Saison vier Spiele in Folge ungeschlagen blieben (zwei Siege, zwei Remis), gab es am Wochenende gegen Union Berlin wieder eine Niederlage (0:1). "Die Jungs waren richtig enttäuscht, dass wir nichts aus Berlin mitnehmen konnten. Das ist die beste Voraussetzung, damit wir giftig und hochmotiviert in die Partie gehen", setzt FCE-Coach Karsten Baumann zwar auf die Emotionen der Mannschaft, aber nicht alles auf eine Karte: "Das Hauptziel lautet Punkte sammeln. Jeder einzelne Zähler wird bis zum Ende wichtig sein, aber natürlich wollen wir gewinnen." Seit sechs Heimspielen sind die Veilchen ungeschlagen und so soll die gute Bilanz gegen vermeintliche Aufstiegskandidaten wie 1860 München (0:0), den FC St.Pauli (2:1) und die SpVgg Greuther Fürth (1:1) auch gegen Paderborn keinen Kratzer bekommen. Verzichten muss Baumann noch immer auf die verletzten Thomas Paulus und Oliver Schröder. Zudem verdrehte sich Stürmer Enrico Kern am Ostermontag im Training das linke Knie. Eine genaue Diagnose steht noch aus, doch fällt der 33-Jährige neben dem Spiel am Mittwoch wohl auch am Samstag bei Eintracht Frankfurt aus. Daher sollen die Spieler aus der zweiten Reihe die nötigen Punkte für den Auer Klassenverbleib holen, und das gegen den Lieblingsgegner in der 2. Bundesliga.
Viermal war der Sportclub im Zweitligabetrieb in Aue zu Gast, hat dabei kein Tor geschossen und keinen Punkt geholt - dreimal hieß es für die Heimmannschaft 1:0 und einmal 6:0. Es war zugleich Aues höchster Zweitligasieg. Damals am 24. Februar 2008 putzte man die am Ende der Saison ebenfalls mit abgestiegenen Schwarz-Blauen sensationell aus dem Lößnitztal. Insgesamt gewannen die Veilchen sieben der neun Zweitligaduelle gegen Paderborn - gegen keinen anderen Club gewann der FCE so oft. Ein Unentschieden gab es bisher nicht. In der Hinrunde sorgte ein Mohr-Kopfball (60.) für den knappen Paderborner Heimsieg. Es war für die Domstädter neben sieben Niederlagen und einem Torverhältnis von 2:13, erst der zweite Sieg gegen Erzgebirge Aue in Liga Zwei. Vervollständigt wird die Bilanz gegeneinander mit zwei Drittligapartien, in der Aue das Hinspiel zu Hause mit 0:2 verlor und man sich im Rückspiel torlos die Punkte teilte, sowie mit vier Spielen aus der Regionalliga Nord, mit jeweils aus Auer Sicht einem Heim- bzw. Auswärtssieg (2:1, 0:1), einer Heimniederlage (1:2) und einem 1:1-Unentschieden.
Schiedsrichter für das Mittwochsspiel wird der mittlerweile zum Doktor ernannte Robert Kampka sein. Der hauptberufliche Arzt aus Mainz pfeift seit 2010 in der 2. Bundesliga (16 Spiele) und kann darüber hinaus auf 31 Drittliga- und 65 Regionalliga-Einsätze blicken. Auch fünf Spiele unter Beteiligung der Veilchen stehen bereits in seiner Statistik - mit vier Siegen und einem Remis mehr als positiv. Dem 30-jährigen Referee des TSV Schornbach stehen Marcel Göpferich (Bretten-Bauerbach) und Dominik Schaal (Tübingen) zur Seite. Der Vierte Offizielle ist Markus Pflaum aus Hallstadt.
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