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FC Energie Cottbus - FC Erzgebirge Aue 'Null Selbstvertrauen, Null Punkte'

Bei der Premiere des neuen Aue-Trainers Karsten Baumann gab es im Auswärtsspiel bei Energie Cottbus leider eine verdiente 0:2-Niederlage für völlig verunsicherte Veilchen. Nach nun sieben Spielen ohne Sieg steckt der FC Erzgebirge, der morgen sogar auf einen Abstiegsplatz rutschen könnte, noch tiefer im Tabellenkeller. Cottbus hingegen befreite sich nach sieben Spielen ohne Sieg aus der Krise und hat nach unten wieder etwas mehr Luft. Dafür genügte Energie eine engagierte, aber keinesfalls überragende Leistung. Bis auf das Tor von Sörensen in der elften Minute, der von Banovic frei gespielt wurde und eiskalt aus 18 Metern ins linke untere Eck verwandelte, bekamen die 9.442 Zuschauer nur Fußball-Magerkost serviert. Strafraum-Höhepunkte suchte man vergebens. Hinzu kam, dass Aue im Spielaufbau völlig verunsichert wirkte und auch die Hintermannschaft mehr mit sich selbst kämpfte. So konnte nur mit viel Glück das zweite Tor von Energie kurz vor der Pause verhindert werden: Bittencourt scheiterte zunächst aus wenigen Metern an Keeper Martin Männel, Sörensen traf aus drei Metern den Pfosten und zum Abschluss scheiterte erneut Bittencourt an den auf der Torlinie klärenden Thomas Paulus (42.). Allerdings gingen die Veilchen wie ausgewechselt im zweiten Abschnitt zu Werke, kombinierten gefährlicher und hatten Pech, als Ronny Königs Direktabnahme nur an die Latte knallte (49.) und Jan Hochscheidt, der Vorbereiter von eben, aus spitzen Winkel nur das Außennetz traf (51.). Der Auer Aufschwung wurde jedoch unverhofft gestoppt. Adli Lachheb wußte sich gegen Dimitar Rangelov nur noch mit einem Foul zu behelfen, neben der gelben Karte für den Innenverteidiger gab es noch Elfmeter für Energie, den Martin Männel zunächst klasse parierte. Schiedsrichter Peter Sippel aus München sah allerdings ein zu frühes Einlaufen mehrere Spieler in den Sechzehner und so nutze Rangelov seine zweite Chance und traf dann mehr oder weniger zur Entscheidung (58.). Die Veilchen ergaben sich ihrem Schicksal, spielten trotz frischen Offensivkräften mit Enrico Kern und Skerdilaid Curri nur noch sporadisch nach vorne. Marc Hensels Kopfball (73.) aus 15 Metern, den Cottbus´ Schlussmann Kirschbaum über die Latte lenkte, zählte hierbei noch zu den besseren Möglichkeiten wenigstens das Torverhältnis ein wenig aufzubessern. Für Karsten Baumann jedenfalls wartet viel Arbeit im Erzgebirge.

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