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FC Erzgebirge Aue - Eintracht Braunschweig '45 Minuten Kampf, dann Krampf'

Nachdem sich die Veilchen am gestrigen Montagabend von Eintracht Braunschweig zuhause vor 6.200 Zuschauern nur mit 1:1 zufrieden geben mussten und damit seit sechs Partien weiterhin auf einen Sieg warten, zog der Vorstand heute die Notbremse und beurlaubte mit sofortiger Wirkung Trainer Rico Schmitt. "Leider waren die zurückliegenden Tage und Wochen nicht mehr überzeugend. Ein Sieg aus elf Spielen spricht eine deutliche Sprache. Darum mussten wir im Sinne des Vereins eine Entscheidung treffen. Wir danken Rico Schmitt für die geleistete Arbeit.", erklärt FCE-Sportdirektor Steffen Heidrich. Dabei sah es im ersten Spielabschnitt gar nicht so schlecht aus für die Jungs in Lila. Aggressiv und mit viel Leidenschaft übernahmen die Veilchen sofort die Initiative, kamen folgerichtig schnell zum Führungstreffer. Jan Hochscheidt jagte dabei nach sehr guter Vorarbeit von Neuzugang Halil Savran und Unterstützung von Eintracht-Keeper Davari sein fünftes Saisontor in die Maschen (7.). Beflügelt durch den Treffer war Aue in der Folge das klar bessere Team und spielte immer wieder gefährlich nach vorne. Allerdings verpasste man die deutliche Überlegenheit auch in weitere Tore umzumünzen, oftmals war der entscheidende Pass zu ungenau. Der Gast aus Braunschweig verlegte sich zunächst vornehmlich auf die Verteidigung, kam aber mit der ersten richtigen Möglichkeit zum Ausgleich, als Theuerkaufs direkter Freistoß aus gut 25 Metern fünf Minuten vor der Pause im Torwinkel einschlug. Dies gab den Niedersachsen großen Auftrieb, und so war die Eintracht nach dem Seitenwechsel lange Zeit klar tonangebend. Die nun verunsicherte Heimmannschaft fand keine Bindung, ließ sich in die Defensive drängen und hatte Glück, als Bicakcic in der 49. Minute völlig frei aus sechs Metern vorbei köpfte. Einsatz und Wille war erkennbar, aber all dies konnten die spielerischen Defizite nicht wirklich aufwiegen. Erst als Ronny König in der 65. Minute an die Latte köpfte, ging wieder ein Ruck durch die Reihen der Hausherren. Guido Kocer (83.) und Tobias Kempe (85.) vergaben dann aber klare Chancen zum möglichen Sieg.

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