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FC Erzgebirge Aue - FSV Frankfurt 'Aufgehobenes Leistungsvermögen'

Nachdem man nun das Ganze erstmal setzen lassen musste, kann man paar Zeilen zum Spiel schreiben. Bei Schnee und Kälte lacht normalerweise das Auer Fußball-Herz, doch am Freitagabend konnte das Team von Trainer Karsten Baumann diese Bedingungen nicht für sich nutzen, verlor 0:2 gegen den ehemals Tabellennachbarn FSV Frankfurt - so beginnt nach der zweiten Niederlage hintereinander wieder das Zittern im Gebirge. Vor 6.500 Zuschauern kamen beide Teams mit dem weißen Zeug und dem nicht alltäglichem Untergrund recht gut klar. So gab es auf Auer Seite die Versuche von Fabian Müller (8.) sowie von Ronny König (13.) und bei den Frankfurtern die Kopfbälle von Verhoek (10.) und dessen Sturmpartner Jönsson (18.) zu bestaunen. Danach war aber angesichts der immer widrigeren Bedingungen Schluss mit der Torgefährlichkeit. Offensive Akzente endeten zumeist am gegnerischen Strafraum. Aus dem Spiel heraus glückte wenig. Fast schon folgerichtig resultierte die Frankfurter Führung dann auch aus einer Standardsituation. Einen Eckball von Görlitz köpfte Verhoek nahezu unbedrängt und mit viel Anlauf durch die Beine des auf der Torlinie stehenden Mike Könnecke in die Maschen (62.). Aufgewacht aus dem Winterschlaf versuchten die Lila-Weißen nun mehr nach vorne zu investieren. Und nachdem Mike Könnecke aus 17 Metern knapp über das Tor schoss (64.), hatte Thomas Paulus die größte Möglichkeit zum Ausgleich auf dem Schlappen. Ein Handspiel von Heubach im Strafraum der Gäste sorgte für Strafstoß, doch FSV-Keeper Klandt tauchte reaktionsschnell ab und fischte die Kugel aus dem unteren Eck (76.). Im Gegenzug gelang Stark mit einem trockenen Schuss aus 14 Metern das entscheidende 2:0 für die Möhlmann-Elf. Erzgebirge Aue versuchte noch einmal heranzukommen, blieb bis auf Ronny Königs Kopfball aus acht Metern, der knapp am linken Giebel vorbeizischte und trotz Überzahlsituation - Teixeira flog mit einer Roten Karte wegen groben Foulspiels an Jan Hochscheidt vom Platz (84.) - erfolglos. “Es tut mir leid für die Mannschaft, das 1:1 hätte die Initialzündung sein können, aber generell war Frankfurt heute in den entscheidenden Situationen frischer und wacher als wir”, meinte der erfolglose Elfmeterschütze Thomas Paulus. Und genau das musste man den Baumann-Schützlingen vorhalten: die mangelnde Kampf- und Laufbereitschaft.

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