VeilchenPower.de

VfL Bochum - FC Erzgebirge Aue 'Debakel hoch sechs'

Auswärts wieder Stärke beweisen und mit drei Punkten zurückkehren hieß das Motto von FC Erzgebirge Aue vor dem Spiel beim VfL Bochum. Im Duell der Tabellennachbarn gab es aber eine deutliche 6:0-Klatsche für die Veilchen, die nach der zweiten Niederlage in Folge und vier Niederlagen in den letzten fünf Punktspielen auf Rang zwölf abrutschten. Vor 9.661 Zuschauern im rewirpowerSTADION waren die Hausherren die effizientere und glücklichere Mannschaft. Aue war vor allem im ersten Durchgang gleichwertig, offensiv aber nicht konsequent genug und defensiv anfällig. “Es war sehr, sehr eng und hätte auch 1:1 stehen können”, sagte Bochums Sportdirektor Todt zur Halbzeitpause. Der VfL zeigte sich zuvor gnadenlos treffsicher. Den Torreigen auf Bochumer Seite eröffnete Maltritz, der nach Toskis Freistoß-Hereingabe von Aues Ronny König angeköpft wurde und den Ball mit der Brust zur Bochumer Führung ins Tor beförderte (15.). Danach gingen die Lila-Weißen mehr Risiko und kamen durch Jan Hochscheidt (17.) und Ronny König (21.) zu guten Möglichkeiten, doch die Tore machten die Bochumer. Nach einem Konter über Inui und Kramer vollendete nach einer halben Stunde Aydin für den VfL zum 2:0. Toski besorgte mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern den 3:0 Pausenstand und traf kurz nach Wiederanpfiff mit einem satten Distanzschuss aus 18 Metern zum 4:0 (50.). Federico schrieb sich auch noch in die Torschützenliste ein, traf aus kurzer Distanz zum 5:0 (59.). Ein Resignieren war bei den Veilchen respektabel nicht zu erkennen und die vorbildliche Moral endete fast in einem Ehrentor, allerdings stand VFL-Keeper Luthe bei Marc Hensels Schuss aus zwölf Metern goldrichtig (79.). Und ehe das Debakel von Schiedsrichter Thorsten Schriever abgepfiffen wurde, erzielte Aydin sieben Minuten vor Ultimo noch das 6:0 in einem Spiel, welches allerdings auch seine Eigenarten besaß: Selten wiesen Spielverlauf und Ergebnis eine derart krasse Diskrepanz auf, was man auch an der ausgeglichenen Torschussstatistik von 15:15 sieht. Dennoch war es ein halbes Dutzend, welches, wie auch seinerzeit die höchste Zweitliga-Niederlage bei Energie Cottbus, erstmal verdaut werden muss.

Spielbericht


2409 Klicks

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Um einen Kommentar hinterlassen zu können, erhalten Sie nach dem Kommentieren eine E-Mail mit Aktivierungslink an ihre angegebene Adresse.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA