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FC Erzgebirge Aue - 1. FC Union Berlin 'Auf Elfmetertreffer folgt Freistoßtor'

Nichts war es für Aue den dritten Heimsieg der Saison gegen den ersatzgeschwächten 1. FC Union Berlin einzufahren. Im fünften Zweitliga-Aufeinandertreffen beider Teams folgte das dritte Remis. Dabei führten die Veilchen nach 13 Minuten schnell mit 1:0. Thomas Paulus verwandelte per Elfmeter - Madouni holte im Sprintduell den überragenden Tobias Kempe von den Beinen - abgeklärt ins linke untere Eck. Allerdings glich Unions Spielmacher Mattuschka fünf Minuten später mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern aus. Im weiteren Spielverlauf trauten sich beide Teams dann kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Zudem sorgten die vielen Unterbrechungen vom zu kleinlich pfeifenden Schiedsrichter Guido Winkmann für wenig Spielfluss. Doch spätestens nach dem Platzverweis, Marc Hensel (35.) sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte, übernahmen die Berliner die Initiative und waren der Führung deutlich näher als das Heimteam. In der 57. Minute hätte Mattuschka beinahe ein zweites Mal zugeschlagen, doch der Ball segelte nach seinem Freistoß an die Latte. Kurz darauf rutschte Mosquera (im Abseits stehend) an einer Silvio-Hereingabe knapp vorbei. Der FC Erzgebirge beschränkte sich derweilen zwar nur aufs Kontern und konnte in Unterzahl nur wenige Akzente im Offensivspiel setzen, nichtsdestotrotz kämpften die Mannen von Rico Schmitt unentwegt weiter und waren dem Siegtreffer ebenfalls sehr nahe gekommen. Einen Kopfball von Ronny König lenkte Unions-Keeper Glinker mit den Fingerspitzen über die Latte (58.) und der zur Pause eingewechselte Guido Kocer nagelte die Kugel in der 65. Minute aus Nahdistanz ans Lattenkreuz, den Nachschuss setzte Ronny König über das Tor. Mit fortschreitender Spieldauer sank das Niveau der Begegnung wieder ab, sodass es schlussendlich bei der Punkteteilung blieb, mit der sich Aues Trainer Rico Schmitt besser anfreunden kann, als sein Gegenpart Neuhaus.

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