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FC Erzgebirge Aue - FC Hansa Rostock 'Heute ein König'

Ein Feuerwerk an offensiven Möglichkeiten gab die Freitagspartie bei weitem nicht preis, aber das war den meisten der ausschließlich 10.000 Auer Anhängern auch vorher klar. Spielerisch blieb vieles Stückwerk, eine klare Linie war bei beiden Teams nicht zu erkennen. Diesbezüglich liegt Marc Hensel mit seiner Aussage “Das war Abstiegskampf” gar nicht so daneben. Den Unterschied machte an diesem Abend eben jener Ronny König, der in der 49. Minute das Leder in die Maschen köpfte und so mit dem Tor des Tages, aber auch mit viel Kampf und Krampf, den Weg für den dritten Saisonsieg ebnete. Ein insgesamt glücklicher Sieg für den FC Erzgebirge, der zwar das gesamte Spiel über die gefährlichere Mannschaft war, aber letztlich von der Harmlosigkeit des Tabellenvorletzten aus profitierte. Für Hansa wäre hier mehr drin gewesen. Sie hatten mehr Spielanteile, waren aber vorm Tor erneut viel zu harmlos. So scheiterten Perthel (6.) und Langen (10.) fast schon kläglich. Aber auch bei den Lila-Weißen schien eine gewisse Befangenheit bzw. der Druck des Gewinnens den eigenen Spielfluss zu hemmen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten die Hausherren zwei Hundertprozentige verbuchen: Ronny König (40.) zog vom rechten Strafraumeck ab und nagelte das Ding ans rechte Aluminium (Bild). Auch der etwas überhastete Drehschuss von Guido Kocer nur eine Minute später war aus aussichtreicher Position nicht ungefährlich, dennoch drüber.
Vier Minuten nach Wiederanpfiff zappelte der Ball endlich im Netz, und das nach einem Standard! Fabian Müller wurde gelegt, den fälligen Freistoß zirkelte Jan Hochscheidt in den Fünfer, wo Ronny König seelenruhig einnicken konnte. Wer aber dachte, das Spiel wird nun zum Selbstläufer für Aue, wurde eines Besseren belehrt. Sehr zurückhaltend und nur mit den Gedanken keinen Fehler zu machen agierte das Team um Rico Schmitt sichtlich eingeengt. Zum Glück blieb die Abschlussschwäche der Hanseaten auch weiterhin bestehen: Peitz (53.), Jänicke (56.) und Pannewitz (57.) vergaben jeweils per Kopf den möglichen Ausgleich. Als dann der eingewechselte Skerdilaid Curri und Ronny König die Hereingabe von Jan Hochscheidt (76.) zum beruhigenden 2:0 verpassten, musste Martin Männel in den Schlussminuten sein Können gegen Lartey nochmals unter Beweis stellen. Am Ende blieben aber die laut Trainer Rico Schmitt “dreckigen Punkte” im Lößnitztal.

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