FC Erzgebirge Aue - FC Energie Cottbus 'Revanche sieht anders aus'
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Auch im weiteren Spielverlauf waren die Rot-Weißen das klar tonangebende Team. Aus diesem Grund wechselte Trainer Rico Schmitt bereits zur Halbzeitpause doppelt: Skerdilaid Curri und Najeh Braham kamen für Pierre Le Beau und Oliver Schröder in die Partie, die nun besser von den Auern angenommen wird. Der Lohn war ein Elfmeter nach Foul von Ziebig an Marc Hensel für die Hausherren in der 62. Minute. Thomas Paulus zeigte jedoch Nerven und vergab bei seinem vierten Strafstoß in dieser Saison die große Möglichkeit zum Ausgleich an Energie-Torhüter Kirschbaum. Kurze Zeit später unterbrach der Schiedsrichter die Partie, da aus dem Cottbuser Block mehrere Feuerwerkskörper in Richtung Spielfeld geflogen waren. Während die Energie-Spieler versuchten ihre Anhänger zu beruhigen, verließen das Schiedsrichtergespann und die Auer Profis den Rasen. Nach der Unterbrechung erhöhte Liga-Toptorjäger Petersen (90.+5) mit seinem 24. Saisontreffer auf 2:0 für die Gäste. Thomas Paulus schaffte zwar zwei Minuten später noch den Anschlusstreffer, doch reichte es für die Cottbuser, um drei Punkte zum ersten Mal überhaupt in einem Punkstspiel aus dem Lößnitztal zu entführen. Damit verpassten die Veilchen auch die mögliche Revanche für die 0:6-Hinrundenpleite und bleiben obendrein seit vier Heimspielen weiterhin ohne Sieg, zuvor sammelte man im Erzgebirgsstadion in 15 Spielen 34 Punkte.
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