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Alemannia Aachen - FC Erzgebirge Aue '375 Sekunden reichten aus'

Mit nur 39 Prozent Ballbesitz schossen die Veilchen den TSV Alemannia Aachen mit 5:1 förmlich aus ihrem eigenen Stadion. Der 75. Sieg im 200. Zweitligaspiel in der Auer Vereinsgeschichte wurde somit in einem rühmlichen Rahmen gepresst. Dabei begann es für die Elf von Rico Schmitt, der auf Martin Männel gänzlich verzichtete und Skerdilaid Curri sowie Tobias Kempe auf der Ersatzbank Platz nehmen ließ, mit einem frühen Rückschlag: Bereits nach elf gespielten Minuten zappelte der Ball nach einem weiten Pass von Aachens Torhüter Hohs, den Stieber gegen zwei Gegenspieler behauptete, im Tor von Stephan Flauder. Sechs Minuten später nutzte Enrico Kern einen groben Fehler von Aachens Innenverteidiger Feisthammel zum 1:1-Ausgleich. Weitere Treffer blieben vorerst aus, obwohl die 16.632 Zuschauer danach eine mittelmäßige Partie mit einer sehr hohen Anhäufung von Abwehrfehlern auf beiden Seiten sahen. Die Alemannia erspielte sich mit Stieber (30.) und Junglas (33.) zwar ein kleines Chancenplus, diese wurden aber genauso wie von Alban Ramaj (44.) auf Seiten der Lila-Weißen leichtfertig vergeben. Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der mangelnden Chancenverwertung beider Teams leider nichts. Alban Ramaj (50.) fand seinen Meister in Hohs und den Aachener Spielern Auer (52.) sowie Junglas (54.) fehlten noch die Feinjustierung. Das Spiel plätscherte so dahin - zumindest bis 20 Minuten vor Schluss, ab da schoss sich der FC Erzgebirge anscheinend den Frust von der Seele. Zunächst brachte Thomas Paulus eine weit geschlagene Kempe-Ecke per Kopf in die Mitte, wo Geburtstagskind Marc Hensel (25) komplett frei einnicken konnte (71.), im Anschluss vernaschte Alban Ramaj nach feinem Doppelpass mit Tobias Kempe Aachens Keeper Hohs souverän (73.) und zu guter Letzt durften Jan Hochscheidt (75.) sowie zum zweiten Mal Enrico Kern (77.) ihre Tore bejubeln. Jeder Schuss ein Treffer - ist das die Effektivität einer Spitzenmannschaft?! Jedenfalls gab es nach drei sieglosen Partien endlich wieder etwas zu feiern.

Spielbericht


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