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Fortuna Düsseldorf - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'

"Wir hatten jetzt 14 Tage Zeit uns über die vergangenen Wochen und Monate klar zu werden und wissen selbst, dass wir in den verbleibenden Spielen noch Historisches schaffen können. Mit vier Auswärts- und drei Heimspielen ist es aber zugleich eine schwierige Situation. Da wir bei den letzten beiden Heimauftritten die Punkte liegenlassen haben, muss nun auch auf fremden Gefilden gewonnen werden", sagte Mittelfeldspieler Marc Hensel vor der Partie in Düsseldorf und powert nach: "Jedes Spiel ist ein Endspiel - Jetzt geht es nur um Siege." Mit Unentschieden geschweige denn Niederlagen will sich der 24-jährige Mittelfeldmalocher nicht mehr zufrieden geben, selbst in Düsseldorf, wo man noch nie die volle Punktzahl (1 Remis und 2 Niederlagen) mit ins Erzgebirge nehmen konnte.
"Wir wollen eine kleine Serie ausbauen, die wir mit dem Sieg in Oberhausen gestartet haben. Das Spiel in Düsseldorf ist richtungweisend und sie werden uns keinen Zentimeter schenken", weiß Trainer Rico Schmitt. Also Hopp oder top würde FCE-Präsident Bernd Keller sagen: "Gewinnen wir, sind wir im Kampf um den Relegationsplatz weiter dabei. Verlieren wir, hat sich schon einiges geklärt." Die Veilchen stehen momentan mit 48 Zählern auf dem vierten Tabellenplatz und haben vier Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei. Allerdings wartet mit der Fortuna ein harter "Heimbrocken". Die Elf von Norbert Meier, beiläufig die mit 52,5 Prozent gewonnene Duelle zweikampfstärkste Mannschaft der Liga, ist seit zehn Heimspielen ohne Niederlage und gewann neun davon. In sieben dieser Partien blieben die Rheinländer ohne Gegentor, warten aber seit drei Begegnungen auf ihren 12. Saisonsieg, was das treue Publikum mit dem "kontrollierten Abbrennen von Bengalos" erwiderte.
Im Schnitt sahen 21.570 Zuschauer, der zweitbeste Marke in Liga zwei, das Auftreten ihrer Farben. Allerdings ist es für sie das letzte Saisonspiel der Fortuna in der ESPRIT-Arena. Die übrigen drei Heimspiele werden in einer 20.055 Zuschauer fassenden mobilen Arena auf dem Trainingsgelände ausgetragen, da die ESPRIT-Arena durch den Eurovision Song Contest blockiert sein wird. Vor gut zwei Jahren war der FC Erzgebirge das letzte Mal zu Gast in der ehemals LTU-Arena, damals erkämpfte man ein glückliches 0:0 beim späteren Aufsteiger in die 2. Bundesliga. "Dieses Mal sollte es schon mehr sein", betont Abwehrspieler René Klingbeil, der morgen seinen 30. Geburtstag feiert und zugleich hofft, "dass Bochum irgendwann einen Ausrutscher hat. Aber zuerst müssen wir unsere Hausaufgaben erledigen."
Mut macht dem gebürtigen Berliner dabei der letzte Auswärtsauftritt in Oberhausen, wo man nach fünf Niederlagen infolge bzw. nur drei Zähler aus den letzten sechs Auswärtsspielen den Bock umstoßen konnte und 2:1 gewann. Auch das Hinspiel konnte man gegen Düsseldorf mit 1:0 für sich entscheiden, auch wenn der Treffer von Marc Hensel, der momentan kurz vor seiner zweiten Gelb-Sperre steht, erst in der 84. Spielminute nach einer Kempe-Ecke fiel und durchaus als glücklich zu bezeichnen war. Dennoch taucht die Begegnung auch in der Statistik auf. Denn es war eine von zwölf Partien in der Aue zu Null spielte - zusammen mit Greuther Fürth ist das Ligaspitze. Einen Bestwert beinhaltet auch die Standardquote beider Teams: Sechs der letzten sieben Treffer machte die Meier-Elf nach ruhenden Bällen, Aue erzielte daraus sogar die letzten sieben Treffer, davon sechs nach Ecken. Wie kein anderer Zweitligaverein konnten die Veilchen in dieser Saison bereits nach einem Eckstoß treffen (13-mal) - das sind 42 Prozent der insgesamt 31 Saisontore.
Im achten Aufeinandertreffen (2S-2U-3N) werden die Karten neu gemischt. Dabei kann der FC Erzgebirge wieder auf Innenverteidiger Thomas Paulus bauen. Er hat seine Wadenverletzung auskuriert und wird wie auch Jan Hochscheidt nach seiner Gelbsperre wieder in der Startelf stehen. Lediglich der Partner von Marc Hensel auf der Sechserposition, Oliver Schröder, fehlt noch verletzungsbedingt. Bei den Düsseldorfern wird Bodzek aufgrund seiner fünften Gelben Karte pausieren.
Schiedsrichter und aus Auer Sicht Debütant Florian Steuer pfeift das Samstagspiel. Der 30-Jährige vom BSV Lendringsen, im normalen Leben Bankkaufmann, soll also mit der Erfahrung von 23 Zweit- und 15 Drittliga-Spielen das erste Endspiel der Veilchen leiten. Ihm assistieren Mike Pickel und Marc Frömel. Vierter Offizieller ist Robert Kampka.


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