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MSV Duisburg - FC Erzgebirge Aue 'Veilchen schlagen sich selbst'

Zirka 500 Auefans mussten gestern die Heimreise bereits zum fünften Mal in Folge ohne einen Sieg (4 Niederlagen, 1 Remis) ihrer Farben antreten. Die Veilchen unterlagen beim DFB-Pokal-Halbfinalist MSV Duisburg mit 1:3 und hadern weiter mit dem Auswärtsfluch. Seit dem 29. Oktober 2010 wartet das Team um Rico Schmitt auf einen Auswärtsdreier. Auch die Torbilanz der letzten vier Auswärtsauftritte ist mit 1:13 ernüchternd. Dabei war der Duisburger Sieg auf frisch angelegtem Rollrasen trotz allem glanzlos. Die beiden Treffer von Sukalo fielen bei Standardsituationen, unterstützt durch schwerwiegende Fehler in der Auer Hintermannschaft. "Wir haben eigentlich eine klare Zuteilung und wussten, dass Duisburg kopfballstark ist, da darf das nicht passieren. Wir müssen uns geschickter anstellen", bemängelte Torhüter Martin Männel, der in der 15. Minute gegen Sukalo nur zweiter Sieger war. Nach einem taktischen Foul und der Gelben Karte für Marc Hensel folgte ein langgeschlagener Freistoß, den der völlig freistehende Sukalo per Kopfball zum 1:0 verwertete. Spielerisch und mit 60 Prozent Ballbesitz versteckte sich Aue keineswegs, doch nur selten wurden die Möglichkeiten konsequent zu Ende gespielt. Vor allem die liegengelassene Großchance zum Ausgleich in der 27. Minute von Skerdilaid Curri, der elf Meter links vorm leeren Tor stehend schlussendlich gut drei Meter rechts am Gehäuse vorbeischoss, stößt bitter auf.
Zwar ließ zu Beginn der zweiten Hälfte der Duisburger Druck ein wenig nach und nach einer Müller-Flanke von rechts hätte Benjamin Kern fast in die eigenen Maschen getroffen (58.), doch im Gegenzug hatte Martin Männel Probleme mit der Ballbeherrschung, sodass Maierhofer fast noch Abstauben konnte. Trainer Rico Schmitt versuchte mit zwei Einwechslungen (Milchraum und Strauß für Curri und Müller) noch einmal den Druck zu erhöhen, doch das ging schief: Wieder ein weiter Freistoß aus dem linken Halbfeld, Sukalo (74.) lief seinem Bewacher Thomas Paulus davon und köpfte aus acht Metern das 2:0 für die Duisburger in die Maschen. Danach kämpften die Veilchen beachtenswert weiter und brachten durch Tobias Kempes (88.) Anschlusstreffer, den er Volley aus 16 Metern ins linke obere Eck knallte, noch einmal Spannung ins Spiel, ehe der eingewechselte Schäffler in der Nachspielzeit mit seinem Tor zum 3:1-Endstand den Sack endgültig zuband. Der FC Erzgebirge tauschte infolgedessen den Tabellenplatz mit dem seit vier Spielen ungeschlagenen MSV und liegt nun auf Rang fünf.

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