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FC Erzgebirge Aue - MSV Duisburg 'Viel Aufwand und kein Nutzen'

“Wir waren die klar bessere Mannschaft, aber wenn man keine Tore schießt, kann man nicht gewinnen. Unsere Chancenverwertung ist ausbaufähig”, so das Resümee von Karsten Baumann. Bei 22 zu 5 Torchancen für Aue sollte eben mehr herausspringen, als ein torloses Remis. Es war zugleich das siebente Heim-Unentschieden in dieser Saison - Ligarekord, für den man sich im Abstiegskampf allerdings nichts kaufen kann! Auch heuer verlor man erneut zwei Punkte, denn die Veilchen hatten deutlich mehr Übergewicht, scheiterten aber am finalen Pass bzw. an sich selbst. Allein in der ersten Halbzeit erkämpften sich die Lila-Weißen zwölf Torchancen. Fabian Müller (10.) und Nicolas Höfler (22.) vergaben die ersten Möglichkeiten und die größte Chance zur Führung bot sich Michael Fink, der in der 34. Minute aus elf Metern freistehend das Duisburger Tor mit zu lässiger Fußhaltung verfehlte. Für die 9.000 Zuschauer wahrlich zum Haare raufen, was sich in Durchgang zwei nahtlos fortsetzte. Klarste Chancen blieben ungenutzt. So verzog Fabian Müller (62.) nach schöner Einzelleistung knapp, Jakub Sylvestr spitzelte zwei Minuten danach die Kugel an den Pfosten und vergab in der 83. Minute aus leicht spitzem Winkel einen weiteren Hochkaräter. Die Null stand somit auf beiden Seiten, auch weil der MSV kaum in die Offensive auftrat und sich nichtsdestotrotz mit einer gewissen Zweikämpfhärte auszeichnete. Der ermauerte Punktgewinn reicht den Duisburgern locker, dem mit nur noch drei Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz gefallenen FC Erzgebirge hingegen nicht.

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