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FC Erzgebirge Aue - 1. FC Kaiserslautern 'So und nicht anders'

Nur fünf Minuten waren gespielt, da stand das mit 8.600 Zuschauern gefüllte ‘Old Otto’ schon Kopf. Mit dem ersten gelungenen Spielzug der Partie gingen die Veilchen in Führung und gaben diesen hauchdünnen Vorsprung bis zum Schluss nicht mehr her. Der 100. Zweitligasieg ist im sechsten Anlauf nun auch in den Memoiren des FC Erzgebirge zu finden. Vor allem in der ersten Halbzeit erkannte man die lila-weißen Kicker nicht wieder. Einsatz, Laufbereitschaft, Geradlinigkeit dazu Präsenz, Zweikampfstärke und Spielverständnis - all dies war einfach so vorhanden. Da stellt man sich als gemeiner Fan schon die Frage, warum nicht immer so?! Klar fehlten zum Schluss die Körner. Doch das achte Saisontor von Jakub Sylvestr, der einen Zuckerpass mitten in die Nahstelle der Lauterer Abwehr von Frank Löning mit zwei Schlenkern an Abwehrspieler Simunek und Keeper Sippel vorbei ins Netz jagte, war der Grundstein für den wichtigen Dreier im Abstiegskampf. Bereits vier Minuten später wurde Mike Könnecke das 2:0 herrlichst serviert, über seinen Aufsetzerkopfball hüllt man lieber den Mantel des Schweigens, was auch für den verstolperten Sololauf von Jakub Sylvestr in der 44. Minute zutrifft. Mit dem Ergebnis waren die lange ideenlosen Roten Teufel, die am vergangenen Dienstag bei Bayer Leverkusen nach Verlängerung ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen sind, also noch gut bedient. Auch nach der Pause präsentierte sich die Götz-Elf wacher und zumeist stärker im Zweikampf. Allerdings kam der FCK, nachdem Tobias Nickenig verletzungsbedingt ausgewechselt und die bis dahin souveräne Auer Innenverteidigung umgestellt werden musste, dem Ausgleich immer näher. Und da die Entlastungsangriffe bei den Hausherren mehr und mehr Seltenheitswert besaßen, waren die letzten 20 Minuten ein Spiel auf ein Tor – und zwar auf das von Martin Männel. Der am Spieltagmorgen bis 2016 gebundene Keeper entschärfte mit großartigen Paraden die Lauterer Einschussmöglichkeiten (65./70./85.). Und falls Martin Männel doch überrumpelt wurde, standen Frank Löning bzw. Nils Miatke goldrichtig. Gemeinsam zum Sieg hieß die Devise, mit einem Fast-2:0! Filip Luksiks Lupfer über Sippel hinweg wurde kurz vor der Linie vom angeflogenen Torrejon gekratzt. Schade, aber auch so ist dieser Erfolg gegen favorisierte Pfälzer achtenswert und muss gegen Energie Cottbus untermauert werden.

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