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2. Bundesliga 2013/14

Spielbericht

21. Spieltag - Montag, 17.02.2014 - 20:15

FC Erzgebirge Aue - 1. FC Kaiserslautern 1:0 (1:0)

FC Erzgebirge Aue: Martin Männel - René Klingbeil, Tobias Nickenig, Thomas Paulus, Nils Miatke - Michael Fink, Rico Benatelli, Mike Könnecke, Guido Kocer - Jakub Sylvestr, Frank Löning; Trainer: Falko Götz

Eingewechselt: 63. Oliver Schröder für Tobias Nickenig, 68. Filip Luksik für Mike Könnecke, 72. Dorian Diring für Jakub Sylvestr

Kader: Sascha Kirschstein, Arvydas Novikovas, Zlatko Janjic, Ronny König

1. FC Kaiserslautern: Tobias Sippel - Florian Dick, Jan Simunek, Marc Torrejon, Chris Löwe - Markus Karl, Enis Alushi, Karim Matmour, Chinedu Ede, Ruben Jenssen - Mohamadou Idrissou; Trainer: Kosta Runjaic

Eingewechselt: 46. Srdjan Lakic für Enis Alushi, 80. Olivier Occean für Chinedu Ede, 84. Willi Orban für Markus Karl

Kader: Marius Müller, Dominique Heintz, Marcel Gaus, Alexander Ring

Tore: 1:0 Jakub Sylvestr (Linksschuß, 5. / Frank Löning)

Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach)
Assistenten: Georg Schalk (Augsburg), Michael Emmer (Thurmansbang)
Vierter Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach)

Zuschauer: 8600 im Sparkassen-Erzgebirgsstadion

Gelbe Karte: Dorian Diring (2.) / Enis Alushi, Karim Matmour, Ruben Jenssen

 
1 Sippel
2 Simunek   15 Torrejon
      23 Dick 31 Löwe      
     
37 Karl   5 Alushi
16 Matmour       14 Ede      11 Jenssen
     
8 Idrissou
     
     
 

Vorbericht - Hinrundenspiel - Fotos vom Spiel

Spielbericht: Männel verlängert und hält den Sieg fest - Sylvestr tanzt bis ins Tor
Der FC Erzgebirge hat am Montagabend eine faustdicke Überraschung gelandet und den Aufstiegskandidaten Kaiserslautern mit 1:0 (1:0) besiegt. Aue trat mutig gegen den Favoriten aus der Pfalz auf, stand defensiv sicher und agierte nach vorne mit gefährlichen Konterangriffen. Den Roten Teufeln schmeckte das Auftreten der Veilchen gar nicht und blieben lange wirkungslos. Erst im zweiten Durchgang wurde der FCK zwingender, scheiterte aber reihenweise am überragenden Torwart Martin Männel, der seinen Vertrag am Vormittag bis 2016 verlängert hatte. Aues Trainer Falko Götz veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:2 in Aalen nur im zentralen Mittelfeld, wo Fink den Vorzug vor Diring (Bank) bekam. Kaiserslauterns Coach Kosta Runjaic nahm nach dem 1:0-Pokalsieg in Leverkusen zwei personelle Veränderungen vor: Ede und Idrissou begannen für Occean und Ring (beide Bank).
Der FC Erzgebirge startete unbeeindruckt in diese Partie und spielte mutig nach vorne. Götz beließ es bei einem offensiveren 4-4-2-System und schien damit die richtige Wahl getroffen zu haben. Vor allem mit schnellen Vorstößen nach der Balleroberung wurden die Sachsen immer wieder gefährlich. So dauerte es nicht lange, bis der Außenseiter den Favoriten aus der Pfalz mit einem frühen Treffer schockte: Löning spielte einen Zuckerpass aus dem zentralen Mittelfeld in die Spitze auf Sylvestr. Der Slowake nahm Fahrt auf, ließ erst Simunek und dann Torwart Sippel gekonnt aussteigen und traf ins nun leere Tor zum 1:0 (5.). In der Folge traten die Roten Teufel zwar aggressiver auf, bissen sich aber an gut sortierten Auern reihenweise die Zähne aus. Die Hausherren standen vor dem eigenen Strafraum kompakt und gewannen dort nahezu alle Zweikämpfe. Während der FCK keine Ideen hatte, um dieses Bollwerk zu knacken, starteten die Sachsen immer wieder Konterangriffe und blieben so gefährlich. So köpfte Könnecke eine Kocer-Flanke aus kurzer Distanz drüber (8.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff startete Sylvestr den nächsten Alleingang, doch ging ihm frei vor Sippel im entscheidenden Moment die Puste aus - die Großchance zum 2:0 verpuffte (44.).
Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit reagierte Runjaic, brachte mit Lakic einen zusätzlichen Stürmer und stellte von einem 4-2-3-1- auf ein 4-4-2-System um. Fortan waren die Gäste griffiger, gewannen wieder mehr Zweikämpfe und spielten entschlossener nach vorne. Tormöglichkeiten sprangen trotzdem nur selten heraus: Matmour (51.) und Ede (55.) verzeichneten immerhin Halbchancen. Nach einer Stunde erhöhten die Roten Teufel die Schlagzahl merklich und wurden zwingender: Männel rettete gegen Idrissou (65.), seine Mitspieler Löning gegen Simunek (66.) sowie Miatke gegen Karl (67.) gerade noch vor der Linie. Die Pfälzer hatten nun Blut geleckt und näherten sich dem Ausgleich immer mehr an, doch Männel wuchs über sich hinaus: Erst parierte der Torwart einen Löwe-Freistoß (70.), dann entschärfte er einen Direktschuss von Ede aus kurzer Distanz mit einem starken Blitz-Reflex (70.). Nun rührte Aue Beton an und stand mit zwei Viererketten kompakt vor beziehungsweise im eigenen Strafraum. Während Götz defensiv wechselte, brachte Runjaic mit Occean den dritten nominellen Strafraumstürmer (80.). So brach eine einseitige Schlussphase an. Matmour (85.) und Occean (87.) hatten das 1:1 auf dem Fuß, brachten den Ball aber nicht um Tor unter. Im Gegenzug verpasste der FC Erzgebirge die Entscheidung: Joker Luksik hob das Spielgerät auf das leere Tor, doch Torrejon klärte gerade noch vor der Linie (90.). Aue ist am kommenden Freitag (18.30 Uhr) beim Schlusslicht Energie Cottbus gefordert. Kaiserslautern genießt am Sonntag (13.30 Uhr) Heimrecht gegen den VfR Aalen. (kicker)
weitere Spielberichte Heimmannschaft Spieldaten Gastmannschaft
FCE Homepage 27.95 Durchschnittsalter 27.90
FCK Homepage 7 Torchancen 16
Block-A 4 Gehaltene Bälle 0
MDR 37.18% Ballbesitz 62.82%
  51.14% (112) Angek. Pässe 78.91% (449)
  48.86% (107) Fehlpässe 21.09% (120)
  47.72% (136) Gew. Zweikämpfe 52.28% (149)
  0 Ecken 3
  3 Abseits 1
  17 Verübte Fouls 22
  22 Gefoult worden 17
  1 Gelbe Karten 3
  0 Gelb-Rote Karten 0
  0 Rote Karten 0