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FC Erzgebirge Aue - TSV 1860 München 'Zwei Mal Zwei Minuten gepennt'

"Es fehlt die letzte Konsequenz, das ist einfach bitter, wenn man den Sieg schon so gut wie sicher hat", sagte Kapitän René Klingbeil, der den Einschlag des Münchners Winterneuzugang Osako zum 2:2-Endstand in der Nachspielzeit nicht verhindern konnte. Wie schon im vergangenen Heimspiel gegen den 1. FC Köln hatte Aue den Dreier vor Augen, musste sich am Ende aber mit nur einem Punkt zufrieden geben. Dennoch, dass überhaupt etwas Zählbares heraussprang, so sah es gegen einen qualitativ spielerisch deutlich besseren Gast aus München zunächst nicht aus. Zwei Minuten waren gespielt, da landete Wojtkowiaks Schuss nach dem ersten Eckball und Osakas Kopfballverlängerung im Tor von Martin Männel. Bestärkt durch die frühe Führung setzten die Löwen sofort nach. Mit viel Glück überstand die neuformierte Auer Abwehrkette die Angriffe der Funkel-Elf (5./9.). Als dann der Ball ein zweites Mal im Netz zappelte, aber Schiedsrichter Norbert Grudzinski den Treffer wegen Foulspiel am Eigentorschütze René Klingbeil nicht gab (14.), wachten die Veilchen langsam auf. Die 8.750 Zuschauer im Old Otto mussten nachdem katastrophalen Start jedoch bis zur 38. Minute warten, um dann mit Ansehen zu müssen, wie ein Novikovas-Lupfer über Löwen-Keeper Kiraly hinweg auf dem Tornetz landete. Keine zwei Minuten später ergab sich erneut eine Riesenmöglichkeit noch vor der Pause den Ausgleich zu machen. Rico Benatelli wählte aber statt einem Torabschluss lieber den Querpass auf Jakub Sylvestr, der allerdings von Wojtkowiak geblockt wurde.
Zur Halbzeit reagierte Falko Götz personell und ersetzte auf der linken Außenbahn Filip Luksik mit Guido Kocer. Das zahlte sich prompt aus, denn mit frühem Pressing zwang man die Löwen zu Fehler. Nach so einem Patzer reagierte Arvydas Novikovas blitzschnell und passte zu Jakub Sylvestr, der in der 49. Minute Geschichte schrieb und nun mit elf geschossenen Saisontoren den Vereinsrekord hält und zugleich die Torjägerkanone zusammen mit Zoller (Kaiserslautern) inne hat. Nun aber hatte der verdiente Ausgleich die Funktion eines Weckers bei den Sechzigern übernommen und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit einer unglaublichen Schlussphase. Erst erzielte Rico Benatelli nach Vorarbeit von Arvydas Novikovas aus halbrechter Position die Auer Führung (86.), dann bekam Nils Miatke in der zweiminütigen Nachspielzeit die Kugel nicht aus der Gefahrenzone, Osako nutzte die Abwehrschwäche und köpfte praktisch mit dem Schlusspfiff zum späten K.O. für Aue ein.

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