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FC Erzgebirge Aue - FSV Frankfurt 'Rückstand in Sieg verwandelt'

Was wurde in der Halbzeitpause über das (Nicht)Gezeigte der kickenden Auer Zunft gemeckert. Keiner hätte wohl einen Pfifferling darauf gesetzt, dass der FC Erzgebirge in seinen 150. Zweitliga-Heimspiel noch die Wende schafft. 0:1 lag das Team von Geburtstagskind Falko Götz zur Pause hinten und es sah wirklich nicht so aus, als ob der Neu-52-Jährige und die 7.200 Zuschauer im Old Otto noch mit einem Dreier beschenkt würden. Viel zu unbeweglich und pomadig agierten die Veilchen gegen eine sehr defensive und kompakte Mannschaft aus Frankfurt. Dass eine Standardsituation für die beste Möglichkeit der Auer in den ersten 45 Minuten herhalten musste, zeigte deutlich die erneute Ideenlosigkeit im Spielaufbau. Arvydas Novikovas zirkelte eine Ecke an den Fünfmeterraum, Tobias Nickenig köpfte platziert auf den kurzen Pfosten, wo Görlitz allerdings goldrichtig stand und einen Einschlag verhinderte (12.).
Danach war es wieder vorbei mit der Herrlichkeit und das wilde Gestochere im Mittelfeld hielt wieder Einzug. Mittenrein in diese Trostlosigkeit setzte der FSV zum Kontern an. Über die linke Seite wurde Kapitän René Klingbeil eiskalt von Roshi überlaufen, der nach einem Schussversuch von Kapllani ein zweites Mal an den Ball kam, daraufhin nun Görlitz bediente und der mit dem Kopf die Kugel ins lange Eck beförderte (31.). Kurz vor der Pause hatte Roshi selbst die Chance zum zweiten FSV-Treffer - knapp vorbei und Aue war noch im Rennen. Zurück aus der Kabine, legten die Hausherren los wie die Feuerwehr, und es sollte die bessere Halbzeit werden. Jetzt gewann der FCE die Zweikämpfe, spielte Fußball und belohnte sich mit dem Ausgleich. Der auffällige Jakub Sylvestr bekam im Strafraum den Ball von Michael Fink zugespielt, nahm Maß und netzte mit der Pike ein (59.). Nur Minuten zuvor hatte der 12-Tore-Mann für Rico Benatelli aufgelegt, der über Klandts Faustabwehr das Aluminum prüfte. Es war richtig Feuer in der Partie, spätestens, nachdem Schiedsrichter Felix Zwayer nach einem Handspiel von Kapllani kurzzeitig auf 2:1 für den FSV entschied. Doch nach Rücksprache mit seinem Assistenten nahm Zwayer seine Entscheidung zurück - Respekt. Es blieb also beim 1:1 (63.), wenn auch nur kurz: Fabian Müller setzte sich auf der rechten Seite durch, seine flache Hereingabe landete bei Jakub Sylvestr, der erneut das Leder mit dem Rücken zum Tor uneigennützig auf Rico Benatelli ablegte. Mit viel Gefühl schlenzte Benatelli den 2:1-Endstand ins linke untere Eck (77.) - ganz großes Kino mit lila-weißem Happy End.

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