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1. FC Union Berlin - FC Erzgebirge Aue 'Blitzstart, Schwimmfest, Punkteteilung'

Der FC Erzgebirge Aue und der 1. FC Union Berlin haben sich im Ost-Klassiker 1:1 getrennt. Dabei verlief der Start für die Veilchen im mit 16.927 Zuschauern gefüllten Stadion an der alten Försterei bilderbuchmäßig. Marc Hensel hatte nach Distanzschuss von Jan Hochscheidt, den Union-Keeper Klinker nur abprallen lassen konnte, nämlich seine Farben bereits nach 74 Sekunden aus spitzem Winkel in Führung gebracht, die allerdings nur sieben Minuten Bestand hatte: Mosquera traf für die Berliner nach Zuspiel von Ede zum Ausgleich. In der Folgezeit erspielten sich die Gastgeber weitere Hochkaräter und dominierten die Partie mit 67% Ballbesitz deutlich. Die Auer Hintermannschaft wirkte häufig unsortiert mit einigen Stellungsfehlern, konnte sich aber auf Einen immer verlassen: Torwart Martin Männel hielt alles, was es zu halten gab. Seine größte Tat vollbrachte Männel kurz vor dem Pausenpfiff, als Mosquera allein auf sein Gehäuse zulief und der Schlussmann mit einem großartigen Reflex den Ball parierte. Aber auch Benyamina (30., 73., 77.) sowie Mattuschka (44., 67.) scheiterten reihenweise am besten Auer des Tages. Für die eigenen Offensivaktionen fehlte einfach ein Spielgestalter, zudem tat die hohe Fehlpassquote ihr Weiteres. Aue überließ das Spiel komplett den Unionern und kam nur über Konter oder Standardsituationen vor das Tor von Glinker, der sich bei den Kopfbällen von Sebastian Glasner (34.) und Jan Hochscheidt (56.) ebenfalls auszeichnen konnte. In der Schlussphase drängten die Eisernen auf den zweiten Heimsieg, aber Mosquera scheiterte erneut am starken Martin Männel (88.). “Heute haben wir viel Gück gehabt”, meinte Abwehrspieler René Klingbeil und fügte an: “Wir haben jetzt 17 Punkte, besser geht es nicht.” Stimmt, mit dem Remis bleibt Aue seit nunmehr fünf Spielen ohne Niederlage und beißt sich in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga fest.

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