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1. FC Kaiserslautern - FC Erzgebirge Aue 'Am (Tabellen)Ende angekommen?!'

Gegen die nunmehr beste Heimelf der 2. Bundesliga gab es für die Veilchen vor 23.418 Zuschauern auf dem Betzenberg nichts zu holen. Mit der 0:3-Niederlgae im Gepäck wartet der zugleich Tabellenletzte seit sechs Spieltagen sowie seit 15 Auswärtspartien auf einen Dreier. Bereits früh gerieten die in weiß spielenden Auer durch eine Schlafeinlage der erneut umgebauten Innenverteidigung in Rückstand, als Orban einen Eckball seelenruhig in die Maschen schieben konnte (7.). Die rund 400 mitgereisten Schlachtenbummler konnten es nicht fassen, wie quasi um Gegentore gebettelt wurde. Eine im Abstiegskampf entsprechende gesunde Zweikampfhärte suchte man vergebens - friedlich fair, ohne gelbe Verwarnungen zeigten sich die Gäste von ihrer besten Seite, standen nur Spalier und ließen die Hausherren gewähren. Diese Einladung wurde vom FCK dankend angenommen und zack stand es 2:0. Über Lakic und Jenssen wurde in der 27. Minute Zimmer bedient, der ungestört sein eigenes Geburtstagsgeschenk vollenden konnte. Vier Minuten vor der Pause machte Orban seinen Doppelpack perfekt. Das 3:0 war leider auch ein verdienter Halbzeitstand, da es die Veilchen nur einmal gefährlich vor das Tor des ansonsten arbeitslosen Sippel geschafft haben. Patrick Schönfeld (17.), der nach einer guten Flanke von Kapitän René Klingbeil freistehend im Strafraum über das Tor köpfte, vergab jedoch dieses minimale Lebenszeichen.
Der zweite Abschnitt bot fast dasselbe Bild, nur die Chancenverwertung der Lauterer sowie einige Glanztaten von Keeper Martin Männel verhinderten ein Schützenfest. 24 zu 3 Torschüsse zählten die Statistiker am Ende, wobei der eingewechselte Alexander Dartsch mit zwei dieser drei Möglichkeiten hervorstach. Im Mannschaftskreis nach Spielende redete FCE-Coach Tomislav Stipic lange und laut auf seine Mannen ein. Die gezeigte Leistung hatte auch genug Gesprächsstoff geliefert. Denn während die Roten Teufel ihre starke und dominante Leistung mit dem vorübergehenden 2. Platz feiern dürfen, muss man sich im Erzgebirge ernsthafte Gedanken machen. Dieser Offenbarungseid war absolut nicht zweitligatauglich: Fatale Fehler in der Defensive und erneut große Schwächen in der Offensive.

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