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FC Erzgebirge Aue - 1. FC Heidenheim 'Viel Aufwand, wenig Nutzen'

Zum Abschluss der Hinrunde kamen die Veilchen gegen Aufsteiger Heidenheim nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus und bleiben weiterhin seit sieben Spieltagen sieglos. Dennoch macht der Auftritt der Lila-Weißen etwas Hoffnung, im Abstiegskampf nicht gänzlich abgemeldet zu sein. Warum aber diese kämpferische Einstellung der Spieler in den vorangegangenen Partien nicht abgerufen wurde, ist wie das Vertändeln einiger Großchancen beileibe nicht zu begreifen. Denn so verpasste die Stipic-Elf vor nur 5.600 Zuschauern das zweite Tor nachzulegen und wurde in der 82. Minute für diese Fahrlässigkeit hart bestraft, als zum dritten Mal in dieser Saison eine 1:0-Führung in einem Remis endete. "Man hat gesehen, dass wir kämpfen können und das wir richtig gut kicken können, aber irgendwie haben wir kein Glück und verwerten die Torchancen nicht ", sagte Aues Trainer Tomislav Stipic. Sein Gegenüber, Frank Schmidt, hat ebenfalls von Aue sehr guten Fußball gesehen und meint, sein Team habe kaum stattgefunden. 16:8 Torschüsse drücken diese Dominanz auch in Zahlen aus, im Ergebnis leider nicht. Zudem hatte der starke Sololauf von Fabian Müller mit anschließendem Torjubel in der 14. Minute für ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein und folgerichtig auch für ein Chancenplus in der Auer Mannschaft gesorgt. Doch blieben diese guten Möglichkeiten von Frank Löning (18./45.), Romario Kortzorg (22./30.) und Arvydas Novikovas (39.) ungenutzt. Auch nach der Pause änderte sich zunächst nicht sehr viel. Die Hausherren versuchten weiter Druck zu machen, Heidenheim kam nur schleppend ins Spiel und hatte nochmals Glück, als Romario Kortzorg freistehend vor Schlussmann Körber seinen Meister fand (66.). Der zweite Treffer wollte nicht gelingen, weil die Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor fast schon chronische Züge annahm. Das sollte sich bekanntlich in der 82. Minute rächen, als Joker Titsch-Rivero per Kopf den Ausgleich erzielte. Fast alles gegeben, eine Unaufmerksamkeit später und man fühlt sich wie im schlechten Film. Folglich ging mit diesem Nackenschlag auch das Debüt des 18-jährigen Abwehrspieler Marcin Sieber aus der U19 in der Nachspielzeit unter.

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