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VfL Bochum - FC Erzgebirge Aue 'Das Warten geht weiter'

Und da war sie wieder, die eklatante Abschlussschwäche der Veilchen. Wie wichtig wäre dieser Dreier im Abstiegskampf, nein, auch für das Selbstvertrauen gewesen. Aber so drückt der Ausgleich in der letzen offiziellen Spielminute ordentlich aufs Gemüt. Folglich geht der FC Erzgebirge mit der Roten Laterne in die Winterpause und hat drei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Der erste Auswärtssieg der Saison zum Greifen nah, ein Fehler in der Schlussminute und man fühlt sich als Verlierer. Dabei hätte alles anders kommen können bzw. müssen. Der VfL zeigte sich nach dem Trainerrauswurf von Peter Neururer arg begrenzt und offenbarte in der Offensive und Defensive eklatante Schwächen, die die Veilchen mit schnellem Flügelspiel für sich nutzten. Zumindest bis vor das Tor von Bochums Keeper Esser, der nämlich - wie sollte es auch anders sein - seinen besten Tag erwischte und gegen Filip Luksik (3.), Arvydas Novikovas (24.) sowie Mike Könnecke (27.) großartig parierte. Einen Freistoß von Dorian Diring konnte Esser dann aber nur nach vorn abprallen lassen, sodass Kapitän René Klingbeil den Nachschuss im Kasten der Bochumer zur Auer Führung versenken konnte (33.). Vor dem Pausenpfiff hätte erneut Arvydas Novikovas (39.) nachlegen können. Doch die Krux mit der miserablen Chancenverwertung kennen wir zu genüge, was in der zweiten Hälfte mit Patrick Schönfelds (51.) und Dorian Dirings Versuchen (75./80.) abermals bestätigt wurde. Und so kämpften sich die Bochumer mit frischen Offensiv-Kräften zurück ins Spiel und für Aue wiederholte sich die Geschichte aus den vergangenen Partien. Denn in der Schlussminute legte Terodde auf Weis (90.) ab, der von der Auer Abwehr übersehen wurde und mit einem "platzierten Schuss" an den Innenpfosten den Ausgleich markieren konnte. Der FC Erzgebirge Aue hat sich wieder einmal nicht für eine gute Leistung belohnt und wartet jetzt seit neun Punktspielen in der 2. Bundesliga auf einen Sieg.

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