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FC Erzgebirge Aue - RasenBallsport Leipzig 'Ein Start nach Maß'

Während die Medien wie Lemminge auf den "Nazizug" aufspringen und die Eklatkeule schwingen, wollen wir beim Sportlichen bleiben und zum ersten Dreier seit dem 19. Oktober 2014 würdig applaudieren. Ein Sieg für die Moral der Mannschaft, dem Trainerteam sowie der gut 13.600 Zuschauer - der Grundstein zum Klassenerhalt - bissig in den Zweikämpfen und das lang vermisste Glück im Torabschluss. "Wir haben sicher nicht den besten Fußball gespielt. Aber wir waren gut auf den Gegner eingestellt. Diese drei Punkte geben uns Auftrieb und Selbstvertrauen. Mit den Neuzugängen haben wir definitiv an Qualität dazugewonnen", sagte Aues Kapitän Michael Fink. Mit Vladimir Rankovic, Clemens Fandrich, Selcuk Alibaz, Bobby Wood und Stefan Mugosa hatte FCE-Trainer Tomislav Stipic nämlich gleich fünf Neuzugänge in die Startelf beordert. Zwar waren die Leipziger in der ersten Viertelstunde spielbestimmend, jedoch lahmten nach dem Pfostenknaller von RB-Neuzugang Forsberg (21.) die Flügel zusehends. In der Folge bauten die Veilchen immer mehr Druck auf, kamen gleich mehrfach gefährlich vors Tor der Rasenballer. Doch weder Stefan Mugosa (27. / 38.) noch Bobby Wood (33.) machten daraus das Entscheidende. Das Tor zum Glücklichsein beförderte Selcuk Alibaz mit dem Halbzeitpfiff endlich in die Maschen. Der Neuzugang nutzte dabei die unfreiwillige Vorlage von Arvydas Novikovas, dessen Gewaltschuss an die Querlatte genau vor den Füßen des Debütanten landete und Alibaz so sein erstes Tor im Dress der Veilchen nur noch einschieben musste.

Im zweiten Durchgang sorgte zunächst Poulsen mit einem wuchtigen Kopfball (48.) für leichtes Grummeln und Unbehagen bei den Auer Anhängern, was sich in der 59. Minute in erleichternde Jubelszenarien umwandelte. Denn RB-Verteidiger Sebastian hob im Fallen den Arm, blockte somit die Hereingabe von Vladimir Rankovic regelwidrig und Schiedsrichter Benjamin Cortus entschied sofort auf Handelfmeter, den Patrick Schönfeld ganz abgeklärt nach links unten verwandelte. 2:0 für die Guten. Der FCE verlegte sich nun mehr auf das Verteidigen, störte aber unverdrossen weiter das RB-Aufbauspiel. Vier Gelbe Karten allein in den letzten 20 Minuten zeigen, dass den Rasenballsportlern nichts mehr gegen die kompakt stehende Abwehr einfiel. Ein drittes Tor für Aue lag zudem auch noch in der Luft, als Arvydas Novikovas in der 81. Minute allein auf Coltorti zu lief. Statt abzuspielen, scheiterte er eigensinnig aber am RB-Torhüter. Gewisse Sachen haben eben auch im neuen Jahr Bestand. Nichtsdestotrotz sicherten sich die Veilchen an dem Freitagabend den vierten Saisonsieg und reichen vorerst die Rote Laterne passenderweise an St. Pauli weiter.

Spielbericht
Fotos vom Spiel
Stellungnahme des FC Erzgebirge Aue


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