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FC St. Pauli - FC Erzgebirge Aue 'Nicht enttäuscht, aber auch nicht zufrieden'

So abwechslungsreich wie das Hamburger Wetter, so wurde auch die Partie der beiden Abstiegskonkurrenten bestritten. Mal überwogen die Hausherren im mit 22.590 Zuschauer gefüllten Millerntor-Stadion und mal hatten die Veilchen das Zepter in der Hand. Bei beiden Teams allerdings sichtbar, die Fahrlässigkeiten durch fehlende Präzision im Abschluss. Die Konsequenz: ein torloses Unentscheiden. Der FCE ist zwar damit seit drei Spielen auf fremden Plätzen ungeschlagen (1S-2U-0N), muss jedoch erneut mit dem Verletzungspech leben. Bereits in der ersten Halbzeit gingen Arvydas Novikovas (19.) und Clemens Fandrich (28.) angeschlagen vom Platz. Während beim Litauer es zu erneuten Problemen im Adduktorenbereich gekommen war, wurde bei Fandrich heute ein Bänderriss im rechten Sprunggelenk diagnostiziert. Zum Glück gab es dem Auer Spiel keinen Bruch und man setzte nach dem anfänglichen Schwimmfest und einem Lattenkreuzknaller von Koch (16.) den eingeschlagenen Weg fort, übernahm nach einer Reihe von Eckbällen das Kommando. Der von den 1.300 mitgereisten Schlachtenbummler ersehnte Führungstreffer aus den Kopfballchancen von Stefan Mugosa (31.) und Rico Benatelli (34.) wollte aber einfach nicht fallen. So verpuffte die beste Phase der Auer und man ging ohne einen Treffer in die Pause.

Nach dem Wechsel nahm die Partie nochmals deutlich an Fahrt auf. Erst tauchte Mike Könnecke in der 52. Spielminute völlig frei vor St. Paulis Torwart Himmelmann auf, scheiterte dabei an seinen Nerven und schob aus 10 Metern den Ball links neben das leere Tor. Danach hatte St. Pauli die Großchance zur Führung, gleichwohl auch Nöthe nicht cool genug blieb (60.). Als dann Stefan Mugosa mustergültig von Mike Könnecke bedient wurde, hatte der behelfsmäßige Gästeblock bereits den Torschrei auf den Lippen. Allerdings noch bevor der Winterneuzugang einnicken konnte, rettete Halstenberg mit der Fußspitze zur Ecke (68.). Spannend wars, keine Frage, doch fehlte einfach das Entscheidende. Nach einer erneuten Eckballserie schaltete die Stipic-Elf einen Gang runter und setzte aus einer sicheren Defensive heraus immer wieder einzelne offensive Nadelstiche. Vor allem Patrick Schönfeld agierte dabei wie ein Duracell-Hase und ließ bei seiner letzten Aktion gleich vier Paulianer stehen, passte im Anschluss zu Selcuk Alibaz, der die Kugel aber ans Außennetz knallte (86.). Auf der Gegenseite scheiterte zuvor Verhoek per Kopfball-Bogenlampe am Pfosten (82.). So blieb es beim 0:0, was keinem Team so richtig weiterbringt - oder mit den Worten von Tomislav Stipic: “Ich bin nicht enttäuscht, aber auch nicht zufrieden.”

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