FC Erzgebirge Aue - Karlsruher SC 'Endlich der Knoten geplatzt?'
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Da war sie wieder, die Sache mit der Hoffnung, das Auf und Ab, der Traum vom Klassenerhalt. Zumindest ist das 3:1 der schwächsten Offensiv-Abteilung gegen die bis dato beste Defensive der Liga, die zugleich seit 12 Spielen ungeschlagen ihre Runden zog, etwas fürs Kämpferherz. Mit viel Leidenschaft wurden die Gäste aus Baden durchaus verdient besiegt - demzufolge haben die Veilchen im Abstiegskampf mit Platz 16 nun alles wieder selbst in der Hand. Bloß kurz musste man sich Gedanken machen, ob überhaupt was Zählbares im Erzgebirge bleibt. Denn nach der Führung in der 19. Minute von Stefan Mugosa, der den Ball vom Karlsruher Krebs per Hacke serviert bekam und diesen locker flockig nur ins rechte Eck schieben musste, machte man sich nach dem Ausgleichstreffer von Torres in der 71. Minute bereits wieder Sorgen, wie denn der körperliche Zustand der lila-weißen Akteure sei. Doch einen Einbruch, wie zuletzt mehrfach erlebt, sollte es heuer einfach nicht geben. Vielmehr hatte Stefan Mugosa vier Minuten nach dem 1:1 die passende Antwort serviert, als er die mustergültige Hereingabe von Sebastian Hertner unhaltbar für Orlishausen, den sonst starken Rückhalt im KSC-Tor, der sich zuvor bei den Distanzschüssen von Oliver Schröder mehrfach auszeichnen konnte, aus sieben Metern ins linke unter Eck köpfte. Auch die anschließenden wütenden KSC-Angriffe wurden souverän geklärt, sodass man sich und die 9.100 Zuschauer kurz vor Schluss noch mit dem 3:1 belohnte: Clemens Fandrich war beim Sololauf über den halben Platz nicht zu bremsen, behielt den Kopf oben und schloss platziert sein erstes Saisontor für Aue ins linke untere Eck ab (85.). Aber gegen Union Berlin muss dieser Dreier vergoldet werden, sonst geht das Zittern und Zagen von vorne los.
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