15.000 Euro für Fairplay
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Fußball ist ein Kampfsport, körperlos spielen andere. Doch engagiert aufzutreten muss nicht heißen, gleichzeitig unfair zur Sache zu gehen. Ob ein Zusammenhang zwischen dem Fairplay und dem Abstieg beim FCE besteht, kann jeder für sich ausmachen. Immerhin bekommen die Veilchen dafür jetzt eine Bonuszahlung. In der Zweitliga-Fairplay-Statistik der vergangenen Spielzeit landete der 1. FC Kaiserslautern auf dem ersten Platz, gefolgt von FC Erzgebirge Aue und dem SV Darmstadt 98. Die drei Clubs erhalten hierfür Preisgelder, die zweckgebunden für die Nachwuchsarbeit einzusetzen sind. Insgesamt wurden 50.000 Euro vom Ligaverband ausgeschüttet. Kaiserslautern erhält davon 25.000 Euro, Aue 15.000 Euro und Darmstadt 10.000 Euro. Nach DFL-Angaben sind die Spielberichte der Schiedsrichter und Schiedsrichterbeobachter Grundlage der Fairplay-Wertung. In die Bilanz fließen sechs Kriterien ein. Neben Verwarnungen und Platzverweisen sind das der Respekt vor dem Gegner und den Schiedsrichtern, das Verhalten von Team-Offiziellen und Fans sowie die Attraktivität des Spiels.
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