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VfB Stuttgart II - FC Erzgebirge Aue 'Siegesserie geht weiter'

Zum Auftakt der englischen Woche haben die Veilchen einen Start nach Maß hingelegt. Bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart drehte der FC Erzgebirge nach 0:1-Rückstand die Partie zu ihrem Gunsten in ein 2:1. Die Tore für Aue erzielten Mike Könnecke und Steve Breitkreuz. Bereits damals am 07. April 2010 beim letzten Aufeinandertreffen im GAZi-Stadion gewann der FCE vor 800 Zuschauern mit 2:1. Heuer waren es 100 Schaulustige mehr, welche größtenteils dem Auer Fanlager zuzuordnen waren und den ersten Auswärtssieg der neuen Saison bejubeln durften. Freude ebenfalls bei FCE-Coach Pavel Dotchev, der allerdings mit einigen Sachen nicht ganz zufrieden war: “Natürlich freue ich mich über den Sieg, aber es war nicht unser bestes Spiel. Das ist noch nicht der Fußball, den ich sehen will. Wir haben noch jede Menge Arbeit vor uns.”
Auch die Körpersprache nach dem 0:1 habe ihn nicht gefallen. Wenn man den Spielverlauf sieht, aber fast verständlich. Von Beginn an stürmten die im Heimtrikot aufgelaufenen Veilchen Richtung Stuttgarter Tor, versemmelten aber zahlreiche gute Möglichkeiten und belohnten sich einfach nicht für den offensiven Aufwand. Nach 26 Minuten folgte dann die kalte Dusche. Der Klärungsversuch von Adam Sušac eines Rathgeb-Freistoßes landete bei Ferati, der die Kugel aus der zweiten Reihe schnörkellos zur VfB-Führung in die Maschen wuchtete (26.). Geschockt überstanden die Veilchen die letzten Minuten in Halbzeit eins, kamen zum Glück gefasster aus der Kabine. Doch die Initialzündung für einen Ausgleichstreffer fehlte weiterhin. Erst mit der Einwechslung von Mike Könnecke für den angeschlagenen Simon Skarlatidis (59.) kam wieder Schwung in die Auer Aktionen und nach wenigen Zeigerumdrehungen fiel auch der Ausgleich, als der Joker nach einem langen Pass von Steve Breitkreuz erst seinen Gegenspieler Zimmermann düpierte und dann auch noch VfB-Keeper Funk aus 18 Metern keine Abwehrchance ließ. Im Anschluss übernahm die Dotchev-Elf das Spielgeschehen, rannte sich abermals am 16er fest. Gegen tief stehende Talente aus der schwäbischen Nachwuchsschule ging Erzgebirge Aue aus dem Spiel heraus aber auch nicht mehr volles Risiko. Folglich konnte der Siegtreffer nur über einen Standard fallen: Drei Minuten vor Ultimo zirkelte Sebastian Hertner einen Eckball genau auf den Kopf des aufgerückten Steve Breitkreuz, der das Leder platziert ins lange Eck köpfte und somit den ersten von drei angepeilten Dreiern in der englischen Woche perfekt machte.

Spielbericht


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