VfB Stuttgart II - FC Erzgebirge Aue 'Siegesserie geht weiter'
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Auch die Körpersprache nach dem 0:1 habe ihn nicht gefallen. Wenn man den Spielverlauf sieht, aber fast verständlich. Von Beginn an stürmten die im Heimtrikot aufgelaufenen Veilchen Richtung Stuttgarter Tor, versemmelten aber zahlreiche gute Möglichkeiten und belohnten sich einfach nicht für den offensiven Aufwand. Nach 26 Minuten folgte dann die kalte Dusche. Der Klärungsversuch von Adam Sušac eines Rathgeb-Freistoßes landete bei Ferati, der die Kugel aus der zweiten Reihe schnörkellos zur VfB-Führung in die Maschen wuchtete (26.). Geschockt überstanden die Veilchen die letzten Minuten in Halbzeit eins, kamen zum Glück gefasster aus der Kabine. Doch die Initialzündung für einen Ausgleichstreffer fehlte weiterhin. Erst mit der Einwechslung von Mike Könnecke für den angeschlagenen Simon Skarlatidis (59.) kam wieder Schwung in die Auer Aktionen und nach wenigen Zeigerumdrehungen fiel auch der Ausgleich, als der Joker nach einem langen Pass von Steve Breitkreuz erst seinen Gegenspieler Zimmermann düpierte und dann auch noch VfB-Keeper Funk aus 18 Metern keine Abwehrchance ließ. Im Anschluss übernahm die Dotchev-Elf das Spielgeschehen, rannte sich abermals am 16er fest. Gegen tief stehende Talente aus der schwäbischen Nachwuchsschule ging Erzgebirge Aue aus dem Spiel heraus aber auch nicht mehr volles Risiko. Folglich konnte der Siegtreffer nur über einen Standard fallen: Drei Minuten vor Ultimo zirkelte Sebastian Hertner einen Eckball genau auf den Kopf des aufgerückten Steve Breitkreuz, der das Leder platziert ins lange Eck köpfte und somit den ersten von drei angepeilten Dreiern in der englischen Woche perfekt machte.
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