Würzburger Kickers - FC Erzgebirge Aue 'Keinen kühlen Kopf bewahrt'
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Aber auch im zweiten Durchgang gelang beiden Teams kaum zu Ende gespielte Kombinationen. Die Ausnahme führte zum Tor der Gastgeber: Shapourzadehs Schuss konnte Martin Männel noch großartig parieren, der Schütze schaltete jedoch am schnellsten und bediente Bieber, der völlig frei drei Meter vor dem leeren Tor zum 1:0 einnetzen konnte (58.). Aue versuchte nun natürlich das Tempo zu erhöhen, um wenigstens den Ausgleich zu erzielen. Auch Pavel Dotchevs Wechselverhalten deutete mit der Hereinnahme von Max Wegner (61.), Hakki Yildiz (67.) und Tom Nattermann (82.) auf eine Schlussoffensive hin. Besonders der eingewechselte Max Wegner machte eine gute Figur und hatte zwei Möglichkeiten zum Ausgleich. Erst prüfte er Kickers-Torwart Robert Wulnikowski aus der Distanz (69.), dann scheiterte er mit einem Kopfball an dem stark parierenden Würzburger Keeper (74.), der damit zum Matchwinner avancierte, denn der ehemalige Offenbacher holte einen starken Abschluss nach dem anderen heraus und ließ nicht nur die Auer Anhänger verzweifeln. Auch Mike Könnecke wusste sich nicht mehr zu helfen und probierte es mit einer Flugeinlage im Strafraum. Der bereits durch Ballwegschlagen verwarnte Angreifer sah für diese Schwalbe Gelb-Rot vom schwachen Schiedsrichter Thorsten Schriever, der zuvor in der 21. Spielminute ein Foulspiel am durchgebrochenen Simon Handle weder als Notbremse geschweige denn überhaupt ahndete. Seis drum, die Schlussoffensive der Veilchen war in jener 84. Minute vorzeitig gestoppt wurden und das Spiel verloren.
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