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FC Erzgebirge Aue - Eintracht Frankfurt 'Aue kann Pokal'

Irgendwie ist immer noch alles unfassbar. Da bekommen die Veilchen im Ligabetrieb (fast) kein Bein vor das andere und dann nehmen die Jungs wie beim 3:0 vor drei Jahren einfach mal so die Eintracht aus Frankfurt “auseinander”. Mit dem kleinstmöglichen aller siegreichen Ergebnisse, einem 1:0, hat der FC Erzgebirge die dritte Runde erreicht - erstmalig in der Vereinsgeschichte. Sieben Anläufe hat es dazu gebraucht, um im Achtelfinale des DFB-Pokals zu stehen. 10.750 euphorische Zuschauer waren bei diesem Spektakel anwesend und trauten ihren Augen kaum, mit welchen Biss und welcher Leidenschaft die Dotchev-Elf den Gegner attackierte. “Was die Mannschaft abgerufen hat, war sensationell”, sagte FCE-Präsident Helge Leonhardt: “Auch für unsere Budget-Planung ist das enorm wichtig, so hat man im finanziellen Bereich Souveränität.” 527.000 Euro wandern demnach in die Vereinskasse, wovon auch die Mannschaft ein Stück Siegprämie abbekommt.
Das Tor des Tages fiel in der 74. Minute, in einer Phase, wo die Eintracht das Spiel immer mehr im Griff hatte. War in der ersten Halbzeit kein Klassenunterschied zu sehen, stellten sich im zweiten Abschnitt zum Ende hin gewisse konditionelle Probleme ein, denn der Aufwand bei den Veilchen, der betrieben wurde, um den Führungstreffer zu markieren, war immens. Leider fehlten bekanntermaßen nur wenige Zentimeter zum Glück bzw. war Eintracht-Keeper Hradecky auch ein Meister seines Fachs. Alleine vor der Pause kamen die Lila-Weißen zu einer Hand voll guten Möglichkeiten, die Frankfurter hatten nur in der 14. Minute mit einem Schuss von Kapitän Meier, der klar über die Latte flog, ein kleines offensives Strohfeuer. Gefährlicher wurde es in Spielminute 72, als Frankfurts Topstürmer urplötzlich alleine vor Martin Männel stand. Der Keeper zeigte jedoch keine Nerven, verhinderte den Rückstand und durfte kurze Zeit später auf der Gegenseite den Einschlag von Max Wegner bewundern: Der Ball lief von Christian Tiffert über Calogero Rizzuto zu Simon Skarlatidis, der per Hacke in den Lauf des durchgestarteten Max Wegner auflegte. Nach fünf, sechs kurzen Schritten setzte der Stürmer zum Schuss an und schob die Kugel überlegt ins lange Eck. Das Tor setzte nochmals die letzten Kraftreserven frei und mobilisierte zugleich das Old Otto. Jeder Ballgewinn wurde enthusiastisch bejubelt, im vollen Gästeblock hingegen war Totenstille angesagt. Ende gut, alles Gut!? Mal schauen. Denn ob die Veilchen, welche noch immer kein Gegentor in dieser Spielzeit im eigenen Stadion kassiert haben, die positive Energie aus dem Einzug in das Achtelfinale, welches am kommenden Sonntag ab 19:30 Uhr bei Sky durch Losfee Vanessa Mai ausgelost wird, in den Liga-Alltag mitnehmen können, wird sich schon am kommenden Freitag zeigen. Um 19:00 Uhr gastiert dann Wehen Wiesbaden im Erzgebirgsstadion.

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