FC Hansa Rostock - FC Erzgebirge Aue 'Auswärtsfahrer haben Grund zum Feiern'
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Die knappe 1:0-Führung wurde aber zeitnah ausgebaut. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff lag die Kugel mit tatkräftiger Unterstützung von Hansa-Keeper Schuhen ein zweites Mal im Netz. Der Klärungsversuch eines Rückpasses entpuppte sich als Kerze, die Cebio Soukou gekonnt runternahm und im Anschluss überlegt auf Max Wegner quer legte. Der Stürmer schlenzte daraufhin die Kugel eiskalt mit links ins lange Eck. Die seit fünf Heimspielen unbesiegten Rostocker stemmten sich gegen die drohende zehnte Saisonniederlage, versuchten es aber meist mit langen Bällen, die der kompakten Auer Abwehr nur ein müdes Lächeln auf das Gesicht zauberte. Erst im Schlussakkord kam in der nun zerfahrenen Partie etwas Hektik auf. Der eingewechselte Andrist hatte am Sechzehner viel Platz, knallte die Kugel gefährlich auf das Tor, wo der grippegeschwächte Martin Männel per Fußabwehr sensationell parierte (85.). Beim direkt verwandelten Garbuschewski-Freistoß nur drei Minuten später blieb der Schlussmann noch gelassener und ließ diesen gleich gewähren. Der vermeintliche Treffer zählte nämlich nicht, da Schiedsrichter Patrick Ittrich eine indirekte Ausführung angezeigt hatte. So blieb es nach 90 Minuten beim verdienten Sieg des FC Erzgebirge, der weiterhin auf Tabellenplatz zwei zu finden ist.
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