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FC Erzgebirge Aue - Arminia Bielefeld 'Punkteteilung mit Folgen'

Nach dem ruhmreichen Auswärtssieg bei Dynamo Dresden sollte dieser Dreier nun gegen Arminia Bielefeld veredelt werden, so zumindest war da eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Am Ende mussten sich die Veilchen trotz Führung mit einem 1:1-Unentschieden begnügen und verloren auch noch ihren Torwart Martin Männel durch eine Ellenbogenverletzung, die für den Kapitän eine länger Pause nach sich zieht. “Ich hätte das Spiel gerne gewonnen, nehme aber auch den Punkt mit”, sagte FCE-Coach Pavel Dotchev nach dem Spiel und erkannte, dass “mit der Verletzung Männels die Mannschaft augenfällig geschockt war.” Dennoch fiel die Auer Führung kurz nach dem Zweitliga-Debüt von Ersatz-Keeper Robert Jendrusch: Eine punktgenaue Hereingabe von Fabio Kaufmann landete bei Pascal Köpke, der sich elf Meter vor dem Tor diese Gelegenheit nicht nehmen ließ und perfekt gegen die Laufrichtung von DSC-Schlussmann Hesl einköpfte (42.).
Bis dahin sah es vor 7.200 Zuschauern demzufolge nicht so aus, als ob die Veilchen das Zepter noch aus der Hand geben werden. Die dem Dresden-Spiel gegenüber unveränderte Startelf agierte gewohnt offensiv, machte zudem den Fehler nicht, wie gegen Braunschweig, zu weit aufzurücken und in Konter zu laufen. Allerdings blieben gefährliche Torszenen trotz dominanter Spielweise Mangelware, auch weil viele Fehlpässe den Spielfluss jäh stoppten. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff änderte sich das Bild durch den Ausgleich von Cacutalua deutlich. Die Arminia versuchte gleich im Anschluss des 1:1 ihren ersten Saisonsieg auf der Baustelle Erzgebirgsstadion zu erzwingen, nutzte dazu auch die spürbare Verunsicherung in der Auer Mannschaft. Folglich wurde es hektischer auf dem Grün, mit gleichwohl mehr Chancen hüben wie drüben: So vergab Mario Kvesic die große Möglichkeit zur neuerlichen Auer Führung, scheiterte an einem glänzenden Reflex von Hesl (56.). Und während auf der Gegenseite Staude (57.) und Klos (65.) kein Abschlussglück hatten, versuchte es nochmal Mario Kvesic per Freistoß (70.) und der eingewechselte Nicky Adler (71.). In den letzten 20 Minuten fehlte es dann aber an klaren Torabschlüssen. Der Wille war da, aber an der Umsetzung haperte es deutlich, sodass am Ende die Punkteteilung ein gerechtes Ergebnis zu sein scheint. “Ich habe gemerkt, dass bei uns nicht mehr viel ging. Deswegen müssen wir am Ende mit dem Punkt leben”, meinte selbst Pavel Dotchev.

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