Würzburger Kickers - FC Erzgebirge Aue 'Besser als nüschts'
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Das Beste, was dem FC Erzgebirge in dieser Situation passieren konnte, war der überraschende Ausgleich. Einen Freistoß von Sebastian Hertner köpfte Steve Breitkreuz an den Innenpfosten, Pascal Köpke reagierte am schnellsten und staubte mit seinem siebten Saisontreffer zum 1:1 ab (43.). Nach dem Wechsel erhöhte Würzburg den Druck, welcher aber nur sporadisch zu Gelegenheiten führte (54. Soriano), denn weitestgehend verlor sich die Partie in Zweikämpfen im Mittelfeld - rekordverdächtige 49 Fouls sprechen für sich. Auch dass die Veilchen keinen Eckball zugesprochen bekamen, zeigt, welche Abnormität diese Materialschlacht hatte. Jeder Zentimeter des mittlerweile ramponierten Grüns wurde verbissen umkämpft. Leidenschaft und Ehrgeiz konnte man den Akteuren jedenfalls nicht absprechen, dementsprechend ging nur wenig nach vorne. Nicky Adlers Versuch (63.) vor Kickers-Keeper Wulnikowski an den Ball zu kommen, scheiterte denkbar knapp, war aber schon ein Highlight im Offensivspiel der Veilchen. Wobei das Revanchfoul von Pascal Köpke an Neumann auch für Emotionen sorgte. Zu viel bei Co-Trainer Robin Lenk, der die letzten zehn Minuten auf der Tribüne verbringen und von dort fast die erneute Würzburger Führung ansehen musste: Nach einem Daghfous Freistoß war Pisot (80.) völlig ungedeckt, köpfte aber zum Glück direkt in die Arme von Torwart Daniel Haas. Am Ende blieb es beim Remis, für das es bekanntermaßen auch Punkte bzw. einen Zähler gibt.
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